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Aktien-Futures steigen aufgrund diplomatischer Fortschritte mit dem Iran und sinkender Ölpreise

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cryptonewstrend.com
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Aktien-Futures steigen aufgrund diplomatischer Fortschritte mit dem Iran und sinkender Ölpreise

Inhaltsverzeichnis Aktienfutures in den Vereinigten Staaten legten am Dienstagmorgen zu, als die Marktteilnehmer ermutigende Anzeichen verdauten, dass Washington und Teheran ihr Waffenstillstandsabkommen verlängern und eine umfassendere Friedensvereinbarung anstreben könnten. An den S&P 500 gebundene Futures stiegen um 0,2 %, während die Nasdaq 100-Futures um 0,5 % zulegten und die Dow Jones-Futures leicht positiv blieben. Die drei wichtigsten Benchmarks beendeten die Sitzung am Montag alle im positiven Bereich und verlängerten damit eine Phase des gemessenen Optimismus, die sich seit der am 7. April erzielten zweiwöchigen Waffenstillstandsvereinbarung entwickelt hat. Präsident Trump gab am Montag an, dass iranische Beamte, die als „die richtigen Leute“ galten, Kontakte zur Aushandlung einer Vereinbarung aufgenommen hätten. Die Anleger interpretierten diese Entwicklung positiv, obwohl die diplomatischen Gespräche am Wochenende ohne einen Durchbruch endeten. 🚨🇺🇸🇮🇷 BREAKING: Zweite Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran voraussichtlich am Donnerstag in Islamabad oder Genf. Pakistan drängt darauf, erneut Gastgeber zu sein. Die Gespräche, die „gescheitert“ sind, führen schneller zu einem Follow-up als die meisten Verhandlungen, die „erfolgreich“ sind. Ein pakistanischer Beamter hat es perfekt formuliert: der erste… https://t.co/VhBu8eLUZW pic.twitter.com/gTGZSQ8xuF – Mario Nawfal (@MarioNawfal) 14. April 2026 Der S&P 500 hat fast alle Rückgänge ausgeglichen, die sich seit Beginn der Feindseligkeiten nach der Handelssitzung am Montag angesammelt hatten. Der Nasdaq verzeichnete den neunten Tag in Folge mit Gewinnen und stellte damit den längsten positiven Anstieg seit Dezember 2023 dar. Henry Allen, Makrostratege bei der Deutschen Bank, stellte fest, dass sich die Marktstimmung „nach der Eröffnung am Montag stetig verbessert“ habe, und nannte Trumps Äußerungen als Haupttreiber. Er stellte außerdem fest, dass die Öl-Futures-Märkte weiterhin „stark nach unten tendieren“, was darauf hindeutet, dass Händler den Konflikt weiterhin als vorübergehend betrachten. Die Ölpreise setzten ihren Rückgang am Dienstag fort. Der Rohölpreis von West Texas Intermediate fiel unter die Marke von 97 USD pro Barrel und sank um etwa 2,1 %. Brent-Rohöl fiel auf rund 99 US-Dollar pro Barrel. Beide Referenzpreise lagen mehrere Wochen lang über 100 US-Dollar, da die amerikanische Blockade der Straße von Hormus die globalen Energieversorgungsketten unterbrach. Die Finanzmärkte haben die Erdölmärkte etwa sechs Wochen lang genau beobachtet, mit der Sorge, dass erhöhte Energiekosten erneuten Inflationsdruck auslösen könnten. Die für Dienstag geplanten Daten zum Erzeugerpreisindex für März werden voraussichtlich klarere Erkenntnisse darüber liefern, wie der geopolitische Konflikt die Preisdynamik beeinflusst hat. Der Dollar schwächte sich gegenüber einem Korb wichtiger globaler Währungen um 0,2 % ab, da Anleger ihre Positionen in traditionellen sicheren Häfen reduzierten. Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen sank um 2 Basispunkte und pendelte sich bei 4,27 % ein. Gold kletterte auf 4.800 $ und profitierte von der Dollarschwäche. Die europäischen Aktienindizes legten ähnlich zu, als die Erdölpreise zurückgingen, was auf einen umfassenderen Wandel der Anlegerstimmung auf den globalen Märkten hindeutet. Die Gewinnsaison der Unternehmen hat begonnen. JPMorgan Chase gab am Dienstag einen Anstieg des Quartalsgewinns um 13 % bekannt. Vorstandsvorsitzender Jamie Dimon erkannte, dass die Wirtschaftslandschaft mit „immer komplexeren Risiken“ konfrontiert ist. Johnson & Johnson veröffentlichte am Dienstag ebenfalls Gewinne. Bank of America, Wells Fargo, Citigroup, BlackRock und Morgan Stanley werden voraussichtlich im Laufe der Woche ihre Ergebnisse bekannt geben. Die Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Washington und Teheran soll nächste Woche abgeschlossen werden. Berichten zufolge prüfen beide Regierungen weitere Verhandlungen zur Verlängerung des Abkommens. Die amerikanische Seeblockade gegen iranische Energieexportanlagen blieb am Dienstagmorgen in Kraft.