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Aktien-Futures sinken, da neue Angriffe zwischen den USA und dem Iran die Märkte erschüttern, Öl steigt

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Aktien-Futures sinken, da neue Angriffe zwischen den USA und dem Iran die Märkte erschüttern, Öl steigt

Inhaltsverzeichnis Amerikanische Aktien-Futures gaben in den vorbörslichen Stunden am Donnerstag nach, nachdem weitere US-Militäroperationen gegen den Iran in der Nähe der strategisch wichtigen Straße von Hormus stattgefunden hatten, was die Besorgnis über die heikle Friedensvereinbarung zwischen beiden Nationen verstärkte. Die Dow Jones Industrial Average-Futures gaben um 0,2 % nach. Futures-Kontrakte für den S&P 500 gaben um 0,4 % nach, während Nasdaq 100-Futures um 0,8 % fielen. Wie das Wall Street Journal berichtete, haben amerikanische Streitkräfte am späten Mittwochabend iranische unbemannte Flugzeuge abgefangen und eine Drohnenkommandoanlage in der Nähe von Bandar Abbas angegriffen. Militärbeamte bezeichneten diese Aktionen als Schutzmaßnahmen und nicht als aggressive Eskalation. Die drei Primärmarktindizes erreichten am Mittwoch vor diesen Vorfällen über Nacht Rekordschlusswerte. Diese Fortschritte fanden statt, obwohl die Dynamik des Halbleitersektors nachließ. Matt Britzman, Analyst bei Hargreaves Lansdown, stellte fest, dass die Anleger bereits mit der Erwartung begrenzter regionaler Spannungen gerechnet hatten. „Optimistische Entwicklungen können die Marktstimmung jetzt nur noch wenig ankurbeln, wohingegen negative Überraschungen das Vertrauen schnell untergraben können“, erklärte er. Er wies ferner darauf hin, dass das Wiederaufleben militärischer Aktionen und die Unklarheit über die Seehandelsrouten und das Atomprogramm Teherans bei den Marktteilnehmern wieder zur Vorsicht geführt haben. Sowohl die Renditen von Staatsanleihen als auch der US-Dollar stiegen. Die Benchmark-Rendite 10-jähriger Staatsanleihen stieg um 2 Basispunkte auf 4,51 %. Der Greenback legte gegenüber einer Reihe wichtiger Währungen um 0,1 % zu. Die Ölpreise stiegen aufgrund der Befürchtungen über mögliche Unterbrechungen des Seeverkehrs durch die Straße von Hormus deutlich an. Brent-Rohöl stieg um 2,8 % und erreichte 94,86 $ pro Barrel. West Texas Intermediate stieg um 2,8 % auf 91,20 $ pro Barrel. Was die Unternehmensgewinne betrifft, lieferte Snowflake am Mittwochabend solide Quartalszahlen und gab eine bedeutende Vereinbarung über 6 Milliarden US-Dollar mit Amazon Web Services bekannt. Die Aktien des Unternehmens stiegen im erweiterten Handel um über 30 %. Marvell und HP gaben ebenfalls beeindruckende Finanzergebnisse bekannt, wobei beide Unternehmen künstliche Intelligenz als Katalysator für erhöhte Ausgaben für Halbleiter, Cloud-Infrastruktur und Computerausrüstung hervorhoben. Salesforce übertraf die Prognosen der Analysten, gab jedoch eine konservative Prognose für die Zukunft ab. Diese Entwicklung verstärkte die Besorgnis der Aktionäre darüber, dass künstliche Intelligenz möglicherweise traditionelle Software-Geschäftsmodelle stören könnte. Der Kalender für Donnerstag enthält zusätzliche Unternehmensberichte von Costco Wholesale, Dell Technologies, Dollar Tree, Best Buy und The Gap. Der Index der persönlichen Konsumausgaben, der bevorzugte Inflationsindikator der Federal Reserve, soll am Donnerstag veröffentlicht werden. Diese Daten werden Aufschluss darüber geben, ob sich die Inflationskräfte ausreichend verstärken, um die Zentralbank möglicherweise zu einer Erhöhung der Kreditkosten zu veranlassen. Die Anleger sind im Allgemeinen weiterhin zuversichtlich, dass Washington und Teheran letztendlich eine diplomatische Einigung erzielen werden. Marktstrategen gehen jedoch davon aus, dass die jüngste militärische Eskalation eine Rechtfertigung für Gewinnmitnahmen nach der erheblichen KI-gestützten Marktrallye der letzten Wochen darstellt.

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