Sumsub und Chainlink bauen eine kettenübergreifende Identität auf

Sumsub, ein Verifizierungsanbieter für die Kryptoindustrie, und Chainlink, ein dezentrales Oracle-Netzwerk, gaben eine neue Partnerschaft bekannt, die sich auf die Einhaltung von On-Chain-Compliance konzentriert. Die Unternehmen arbeiten zusammen, um die Identitätsüberprüfung über mehrere Blockchains hinweg zu ermöglichen, ohne persönliche Daten preiszugeben.
Die Integration nutzt die Automated Compliance Engine von Chainlink. Das Cross-Chain Identity-System ermöglicht es Benutzern, sich einmal zu verifizieren und diesen Status in verschiedenen Netzwerken wiederzuverwenden. Dieser Ansatz soll ein häufiges Problem im Kryptobereich lösen, bei dem Benutzer häufig KYC-Prüfungen auf jeder Plattform wiederholen.
Ein Benutzer schließt die Verifizierung über Sumsub ab und bestätigt den Besitz der Wallet. Danach stellt Chainlink einen Ausweis mit grundlegenden Ansprüchen aus, beispielsweise einer Altersbestätigung. Es werden keine sensiblen Daten in der Kette gespeichert. Dadurch können Protokolle die Berechtigung prüfen, ohne auf persönliche Daten zuzugreifen.
Der erste Rollout umfasst große Netzwerke, darunter Ethereum, Arbitrum, Avalanche, Polygon und Base. Es richtet sich an Einzelhandelsnutzer, die an Early-Access-Kampagnen teilnehmen. In der nächsten Phase, die im Sommer 2026 erwartet wird, wird sich der Fokus auf die Emittenten von Vermögenswerten verlagern. Spätere Updates ermöglichen es Benutzern möglicherweise, über APIs Zugriff auf ihre Daten zu gewähren.
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