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Steigende Gewinne in der Geschäftswelt treiben den amerikanischen Aktienmarkt in neue Höhen

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Steigende Gewinne in der Geschäftswelt treiben den amerikanischen Aktienmarkt in neue Höhen

Die Wall Street bereitete sich auf Schmerzen vor. Stattdessen kam es zu einer der stärksten Gewinnsaisonen seit zwei Jahrzehnten.

Laut FactSet-Daten vom 6. Mai haben ganze 84 % der S&P 500-Unternehmen ihre Gewinnprognosen für das erste Quartal 2026 übertroffen. Diese Zahl übertrifft deutlich den Fünfjahresdurchschnitt von 78 %, und dies geschieht vor einem Hintergrund, der auf dem Papier die amerikanischen Unternehmen ins Schwitzen hätte bringen müssen: ein anhaltender Konflikt im Iran, steigende Energiekosten und eine Inflation, die sich weigert, vollständig zu kooperieren.

Der S&P 500 erreichte am 30. April Rekordhöhen und krönte damit seinen besten Monat seit 2020.

Die Zahlen hinter dem Momentum

Analysten der Deutschen Bank bezeichnen dies als eine der beeindruckendsten Gewinnsaisons seit zwei Jahrzehnten. Ihre Argumentation geht über einen einzelnen Sektor hinaus, der die Last trägt. Sie haben potenzielles Wachstum in allen 11 S&P-Sektoren hervorgehoben, eine seltene Leistung, die darauf hindeutet, dass es nicht nur Big Tech ist, die den Index nach oben treibt, während alles andere auf der Strecke bleibt.

Laut Trading Economics stiegen die US-Unternehmensgewinne im vierten Quartal 2025 auf 3.605,67 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 5,8 % gegenüber dem dritten Quartal und ein Anstieg von 10,8 % im Jahresvergleich.

Uber verzeichnete ein Buchungswachstum von 25 %. Disney meldete eine starke Besucherbeteiligung in seinen Parks. CVS Health gab eine optimistische Prognose für 2026 heraus und signalisierte Vertrauen in die Nachfrage im Gesundheitswesen und die betriebliche Effizienz.

Was das für Anleger bedeutet

Die Schlagrate von 84 % ist beeindruckend, aber der Kontext ist wichtig. Unternehmen und Analysten spielen jedes Quartal ein bekanntes Spiel: Das Management geht konservativ vor, Analysten senken ihre Schätzungen, und dann „übertreffen“ die Unternehmen die ohnehin schon überzogenen Prognosen. Diese Dynamik erhöht die Schlagraten strukturell.

Dennoch ist die Kluft zwischen den aktuellen 84 % und dem Fünfjahresdurchschnitt von 78 % groß genug, um darauf hinzuweisen, dass etwas Reales passiert. Sechs Prozentpunkte über der Norm sind nicht nur Bilanztheater.

Besonders sehenswert ist die branchenübergreifende Wachstumsgeschichte. In den letzten Jahren kam es zu heftigen Markterholungen, die von einer Handvoll großer Technologieunternehmen vorangetrieben wurden. Wenn diese Gewinnsaison wirklich eine breit angelegte Stärke in allen 11 S&P-Sektoren widerspiegelt, könnte dies ein Signal für eine gesündere und nachhaltigere Rallye sein.

Steigende Gewinne in der Geschäftswelt treiben den amerikanischen Aktienmarkt in neue Höhen