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„Cloud-Engagement der Tech-Giganten wird angesichts der Sorge über überhöhte Gewinnprognosen auf den Prüfstand gestellt“

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„Cloud-Engagement der Tech-Giganten wird angesichts der Sorge über überhöhte Gewinnprognosen auf den Prüfstand gestellt“

Inhaltsverzeichnis Die KI-Umsatzschleife erhält neue Aufmerksamkeit, da Analysten untersuchen, wie große Technologieunternehmen Investitionen in KI-Startups verbuchen. Unternehmensunterlagen zeigen, dass OpenAI und Anthropic zusammen mehr als die Hälfte des 2 Billionen Dollar schweren Cloud-Auftrags von Microsoft, Oracle, Google und Amazon ausmachen. Kritiker argumentieren, dass diese Struktur eher auf zirkulären Finanzströmen als auf organischer Marktnachfrage beruht. Bei mehreren großen Investitionsdeals im KI-Sektor hat sich ein Muster herauskristallisiert. Ein Technologieriese stellt einem KI-Startup Milliardenbeträge zur Verfügung, oft in Form von Cloud-Gutschriften und nicht in Form von direktem Bargeld. Das Startup nutzt diese Kredite dann, um Computerinfrastruktur von demselben Unternehmen zu mieten, das sie finanziert hat. BullTheoryio beschrieb die Vereinbarung klar und deutlich: „Ein Technologieriese gibt Milliarden von Dollar an ein KI-Startup als ‚Investition‘. Aber im Vertrag ist eine strenge Regel versteckt, die das Startup dazu zwingt, genau das gleiche Geld direkt an den Technologieriesen zurückzugeben, um seine Computerserver zu mieten.“ 🚨 DER GESAMTE KI-BOOM KÖNNTE AUF FALSCHEN EINNAHMEN AUFRUFEN. Neueste Unternehmensunterlagen zeigen, dass allein OpenAI und Anthropic mehr als die Hälfte des gesamten zukünftigen Cloud-Auftrags von Microsoft, Oracle, Google und Amazon in Höhe von 2 Billionen US-Dollar ausmachen. Diese riesige Pipeline entsteht tatsächlich … pic.twitter.com/FejQ1KHbXR – Bull Theory (@BullTheoryio) 23. Mai 2026 Microsofts 13-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI folgte dieser Struktur. Die Mittel kamen als Cloud-Credits, die OpenAI für die Server von Microsoft ausgab. Microsoft verbuchte diese Nutzung dann als Cloud-Umsatz eines zahlenden Kunden. Die Cloud-Ausgaben von OpenAI sind auf über 60 Milliarden US-Dollar pro Jahr gestiegen, mehr als das Doppelte des gemeldeten Umsatzes von 25 Milliarden US-Dollar. Die Lücke wird durch weiterhin recycelte Investitionsströme und nicht durch externe Kundeneinnahmen geschlossen. Über die Cloud-Einnahmen hinaus verzeichnen Technologieunternehmen große Papiergewinne, die mit der Bewertung von Startups zusammenhängen. Jede neue Finanzierungsrunde mit einer höheren Bewertung führt zu einem Aufschlag in den Büchern des Anlegers, der als Gewinn gewertet wird. Im ersten Quartal 2026 erzielte Alphabet einen Gewinn von 62,6 Milliarden US-Dollar. Davon stammten jedoch 28,7 Milliarden US-Dollar aus einem Papieraufschlag auf seine Anthropic-Beteiligung. Amazon meldete im selben Quartal einen Gewinn von 30,3 Milliarden US-Dollar, wobei 16,8 Milliarden US-Dollar auf einen nicht realisierten Bewertungsgewinn von Anthropic zurückzuführen waren. Unterdessen sank der freie Cashflow von Amazon um 95 % auf nur 1,2 Milliarden US-Dollar, da das Unternehmen 44,2 Milliarden US-Dollar für den Bau physischer Rechenzentren ausgab. Der Kontrast zwischen ausgewiesenen Gewinnen und tatsächlichen Bargeldbeständen ist groß. Bemerkenswert ist auch das Konzentrationsrisiko. Microsoft hat 49 % seines künftigen Auftragsbestands von 627 Milliarden US-Dollar an OpenAI gebunden. Oracle hat 54 % seiner 553-Milliarden-Dollar-Pipeline mit demselben Unternehmen verbunden. Analysten haben Vergleiche mit dem Dotcom-Zusammenbruch im Jahr 2001 gezogen, als Global Crossing und Qwest Communications Glasfaserkapazitäten tauschten, um gefälschte Verkäufe zu tätigen. Qwest machte später Einnahmen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar zunichte und Global Crossing meldete Insolvenz an. Im Gegensatz zu diesen Fällen bleiben die aktuellen KI-Buchhaltungsstrukturen nach den bestehenden Regeln völlig legal.

„Cloud-Engagement der Tech-Giganten wird angesichts der Sorge über überhöhte Gewinnprognosen auf den Prüfstand gestellt“