Die Aktien von Tech Giant erleiden einen Einbruch, da die steigenden Kosten für künstliche Intelligenz die Anlegerstimmung stark belasten

Inhaltsverzeichnis Meta Platforms lieferte beeindruckende Ergebnisse für das erste Quartal, doch die Aufmerksamkeit der Wall Street richtete sich schnell auf die eskalierenden Investitionspläne des Unternehmens und ihre erheblichen finanziellen Auswirkungen. Der Quartalsgewinn des Unternehmens von 10,44 US-Dollar pro Aktie übertraf die Analystenerwartungen von 8,15 US-Dollar deutlich. Der Gesamtumsatz erreichte 56,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognose der Street von 55,5 Milliarden US-Dollar. Ohne einen einmaligen Steuervorteil von 8 Milliarden US-Dollar hätte der bereinigte Gewinn jedoch 7,31 US-Dollar pro Aktie betragen. Trotz der positiven Performance stürzten die META-Aktien im nachbörslichen Handel um etwa 8 % ab, nachdem ein erhöhter Investitionsplan für 2026 angekündigt wurde. Der Technologieriese prognostiziert nun, dass die Investitionsausgaben im Jahr 2026 zwischen 125 und 145 Milliarden US-Dollar liegen werden, was einem Anstieg gegenüber der zuvor kommunizierten Spanne von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar entspricht. Das Management führte diese Aufwärtskorrektur auf steigende Kosten für Technologiekomponenten und erweiterte Anforderungen an die Infrastruktur von Rechenzentren zurück. Die Gesamtbetriebskosten für das gesamte Geschäftsjahr 2026 werden voraussichtlich stabil bei 162 bis 169 Milliarden US-Dollar bleiben. Um dies ins rechte Licht zu rücken: Die gesamten Ausgaben von Meta im Geschäftsjahr 2025 beliefen sich auf insgesamt 117,7 Milliarden US-Dollar, einschließlich Kapitalausgaben in Höhe von 72,2 Milliarden US-Dollar – was bereits einen erheblichen Anstieg gegenüber früheren Zeiträumen darstellt. Das Management gab für das zweite Quartal eine Umsatzprognose zwischen 58 und 61 Milliarden US-Dollar ab. Meta Platforms, Inc., META Die Veröffentlichung der Ergebnisse von Meta fiel mit Berichten anderer Technologiegiganten zusammen, darunter Alphabet, Microsoft und Amazon. Allerdings erzielten diese drei Wettbewerber durch ihre Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz deutlichere Erträge, was dazu beitrug, dass ihre Aktienperformance relativ stabil blieb. Die gesamte KI-Kapitalzuweisung dieser vier Technologiegiganten wird im laufenden Jahr voraussichtlich 650 Milliarden US-Dollar übersteigen. Dieses schwindelerregende Investitionsniveau hat erhebliche Bedenken am Markt hervorgerufen, da Finanzanalysten den Zeitplan und die Gewissheit angemessener Renditen in Frage stellen. Der Forrester-Analyst Lee Sustar betonte die anhaltenden Bedenken „über die Nachhaltigkeit des KI-Booms“ und betonte den erheblichen Kapitalbedarf gegenüber den bislang begrenzten nachgewiesenen finanziellen Vorteilen. Was das Plattform-Engagement betrifft, erreichte Metas Zahl der täglich aktiven Menschen Ende März 3,56 Milliarden, was einem Anstieg von 4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahl stellte einen leichten Rückgang gegenüber den im vierten Quartal gemeldeten 3,58 Milliarden dar, was nach Angaben des Unternehmens auf Probleme mit der Internetverbindung im Iran und regulatorische Beschränkungen für WhatsApp-Dienste in Russland zurückzuführen sei. Die Werbeimpressionen im gesamten Anwendungsökosystem von Meta stiegen im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 19 %, während die durchschnittlichen Werberaten um 12 % stiegen. Beide Kennzahlen zeigten eine Verbesserung im Vergleich zu den Wachstumstrends des vierten Quartals. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter belief sich zum Ende des Märzquartals auf 77.986. In der vergangenen Woche gab Meta Pläne bekannt, 8.000 Stellen – etwa 10 % seines Mitarbeiterstamms – zu streichen und gleichzeitig 6.000 unbesetzte Stellen zu streichen. Die Unternehmensführung bezeichnete diese Kürzungen als Teil einer laufenden Effizienzinitiative, die notwendig sei, um „die anderen Investitionen, die wir tätigen, auszugleichen“. META schloss die regulären Handelszeiten am 29. April mit einem Kurs von 669,12 US-Dollar pro Aktie ab, bevor er während der vorbörslichen Aktivität nach der Gewinnmitteilung auf etwa 613 US-Dollar sank.