Das große US-Kryptogesetz wurde erneut verschoben! Coinbase gibt eine Stellungnahme ab!

Nach dem US-amerikanischen GENIUS Act gibt es neue Entwicklungen in Bezug auf den mit Spannung erwarteten Clarity Act (CLARITY), einen Gesetzentwurf, der den Kryptowährungsmarkt regulieren wird.
Die für diese Woche erwartete Veröffentlichung des Textentwurfs wurde verschoben. Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund intensiver laufender Verhandlungen zwischen Vertretern des Kryptowährungssektors und der traditionellen Finanzbranche statt. Während der Clarity Act weiterhin ein großes Diskussionsthema in den USA ist, hat Coinbase eine neue Erklärung abgegeben.
Im Gespräch mit Fox Business, einem US-Medienunternehmen, erklärte Paul Grewal, Chief Legal Officer (CLO) von Coinbase, dass man kurz vor einer Einigung über Stablecoin-Zinszahlungen stehe, einem wichtigen Streitpunkt unter Clarity.
„Trotz der Debatten rund um die Stablecoin-Renditen schreitet der Gesetzentwurf voran. Ich denke, wir stehen einer Einigung sehr nahe.“
Grewal argumentierte, dass die Frage der Stablecoin-Zinssätze nicht mit anderen Herausforderungen verwechselt werden sollte, denen sich der Bankensektor gegenübersieht.
Er erklärte, dass Banken Bedenken hinsichtlich eines möglichen schnellen Einlagenabflusses geäußert hätten, wenn Stablecoin-Zinssätze zugelassen würden, sie jedoch keine konkreten Beweise vorgelegt hätten, die diese Bedenken untermauern könnten.
Grewal zeigte sich optimistisch, dass der CLARITY-Gesetzentwurf mit der Pro-Krypto-Politik der Trump-Regierung übereinstimmt, und sagte, er erwarte, dass der Kongressprozess bald voranschreite.
Der US-Bankensektor setzt sich dafür ein, dass in den Transparency Act eine Bestimmung aufgenommen wird, die Krypto-Plattformen daran hindert, Stablecoin-Renditen auf ungenutzte Guthaben anzubieten. Banken argumentieren, dass Kryptowährungsunternehmen nach denselben Grundsätzen reguliert werden sollten wie traditionelle Institutionen und dass die Zulassung von Stablecoin-Renditen zu einem erheblichen Abfluss von Einlagen von Banken führen könnte. Im Gegensatz dazu haben sich Coinbase und sein CEO Brian Armstrong gegen verschiedene Versionen des Clarity Act ausgesprochen, die die Zahlung von Zinsen auf Stablecoins einschränken würden. Armstrong argumentiert, dass solche Beschränkungen die Innovation in den USA ersticken und den Verbrauchern schaden würden.
*Dies ist keine Anlageberatung.