Die Infrastruktur hinter der nächsten Ära der Kapitalmärkte wird auf Chainlink und Swift aufgebaut

Chainlink baut durch eine Reihe wegweisender Partnerschaften und technischer Meilensteine die Infrastruktur für die nächste Ära der Kapitalmärkte auf. In Zusammenarbeit mit Swift, DTCC, Euroclear und Dutzenden großer Finanzinstitute verbindet die Plattform traditionelle Finanzen mit Blockchain-Netzwerken. Von tokenisierten Anleiheabwicklungen bis hin zur KI-gestützten Verarbeitung von Kapitalmaßnahmen nehmen die Grundlagen für ein neues Finanzsystem sowohl in der alten als auch in der neu entstehenden Infrastruktur Gestalt an. Swift, der Messaging-Standard, der über 11.500 Finanzinstitute in über 200 Ländern verbindet, hat kürzlich einen großen Test zur Interoperabilität digitaler Assets abgeschlossen. Die Initiative umfasste tokenisierte Anleihetransaktionen mit BNP Paribas Securities Services, Intesa Sanpaolo und Société Générale (FORGE). Es zeigte, wie Swift tokenisierte Asset-Transaktionen über Blockchains und bestehende Unternehmenssysteme hinweg orchestrieren kann. Dieser Versuch markiert einen Wendepunkt in der Interaktion der traditionellen Bankeninfrastruktur mit der Distributed-Ledger-Technologie. Der Grundstein für diesen Meilenstein wurde durch eine frühere Zusammenarbeit zwischen Swift, Chainlink und UBS Asset Management gelegt. Diese Arbeit demonstrierte die kettenübergreifende Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte mithilfe bestehender Swift-Fiat-Zahlungsschienen. Mehr als 12 weltweit führende Finanzorganisationen nahmen teil, darunter Citi, BNY Mellon, Euroclear, Clearstream und Lloyds Banking Group. Die Ergebnisse schufen ein reproduzierbares Framework, das nun auf das globale Netzwerk von Swift ausgeweitet wird. Das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) von Chainlink dient als technisches Rückgrat und ermöglicht die Abwicklung über öffentliche und private Blockchains hinweg. Banken können jetzt auf On-Chain-Umgebungen zugreifen und dabei die bekannten Swift-Messaging-Standards nutzen. Dadurch entfällt für Institutionen die Notwendigkeit, die bestehende Infrastruktur von Grund auf neu aufzubauen. Stattdessen wird die Blockchain-Konnektivität zu einer Erweiterung von Systemen, denen bereits Tausende von Institutionen weltweit vertrauen. Auf der Sibos 2024 präsentierte Chainlink-Mitbegründer Sergey Nazarov diese Fähigkeiten den Kapitalmarktteilnehmern. Der Showcase zeigte, wie die Swift-Integration mit Blockchains über bestehende Standards und die Chainlink-Infrastruktur funktioniert. Institutionen können die Interoperabilität optimieren, ohne die Compliance-Rahmenwerke zu opfern, innerhalb derer sie bereits tätig sind. Dieser Ansatz beseitigt direkt eines der hartnäckigsten Hindernisse für die institutionelle Blockchain-Einführung. Als Teil des Project Guardian der Monetary Authority of Singapore gingen Swift, UBS Asset Management und Chainlink noch einen Schritt weiter. Sie demonstrierten die Ausgabe und Abwicklung von tokenisierten Geldern mithilfe traditioneller Swift-Fiat-Zahlungsschienen. Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten werden über eine Infrastruktur abgewickelt, die bereits von Institutionen in mehr als 200 Ländern genutzt wird. Dieser Proof of Concept bestätigte, dass tokenisierte Finanz- und herkömmliche Zahlungssysteme als eine einheitliche Schicht funktionieren können. Auf der Sibos 2025 kündigten Chainlink und 24 der weltweit größten Finanzinstitute Phase 2 ihrer Corporate-Actions-Initiative an. Zu den Partnern gehören Swift, DTCC, Euroclear, UBS und Wellington Management. In dieser Phase wird ein produktionstaugliches System mit neuen Datenattestierer- und Mitwirkendenrollen eingeführt, die vertrauenswürdigen Institutionen zugewiesen sind. Diese Rollen ermöglichen es den teilnehmenden Organisationen, KI-extrahierte Datensätze zu Kapitalmaßnahmen mit überprüfbarer Genauigkeit zu validieren und anzureichern. Die Chainlink Runtime Environment (CRE) verwaltete die Orchestrierung mehrerer KI-Modellausgaben während des Testzeitraums. Bestätigte Ergebnisse wurden in ISO 20022-konforme Nachrichten umgewandelt und über das Swift-Netzwerk übermittelt. Gleichzeitig verteilte Chainlink CCIP identische Datensätze über das Blockchain-Ökosystem von DTCC und weitere Kettenumgebungen. Post-Trade-Systeme, Smart Contracts und Depotbanken könnten alle gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen. Während des Tests erreichten die KI-Modelle einen nahezu 100-prozentigen Datenkonsens über alle ausgewerteten Corporate-Action-Datensätze hinweg. Das System verarbeitete mehrsprachige Offenlegungen, die auf Spanisch und Chinesisch verfasst waren, und erweiterte so seine globale Abdeckung über alle Gerichtsbarkeiten hinweg. Durch die kryptografische Bescheinigung durch bestimmte Institutionen wurde eine überprüfbare Verwahrungskette für jede Unternehmensmaßnahme geschaffen. Die Datengenauigkeit für bestätigte Aufzeichnungen erreichte 100 %, was einen neuen Zuverlässigkeitsstandard für die Branche darstellt. Diese Infrastruktur erzeugt das, was die Initiative als „Golden Record“ in der Kette bezeichnet. Es fungiert als zertifizierte Echtzeitquelle, auf die sowohl Blockchain-Plattformen als auch traditionelle Finanzsysteme zugreifen können. Tokenisierte Aktien können nun über öffentliche und private Ketten hinweg auf dieselben bestätigten Daten verweisen. Diese Synchronisierung schafft die Voraussetzungen für eine stärkere Automatisierung in den On-Chain-Märkten in der Zukunft. Die Global Legal Entity Identifier Foundation (GLEIF) hat diese Infrastruktur durch eine strategische Partnerschaft mit Chainlink weiter ausgebaut. Ihre kombinierte Lösung integriert den überprüfbaren Legal Identity Identifier von GLEIF mit Chainlinks Cross-C