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Es gibt neue Entwicklungen in Bezug auf den lang erwarteten, aber immer noch ausstehenden Clarity Act, den wichtigen Gesetzentwurf zur Kryptowährung

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cryptonewstrend.com
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Es gibt neue Entwicklungen in Bezug auf den lang erwarteten, aber immer noch ausstehenden Clarity Act, den wichtigen Gesetzentwurf zur Kryptowährung

Da die Gesetzgebungsbemühungen, die den Kryptowährungsmarkt in den USA stark beeinflussen, an Dynamik gewinnen, ist Berichten zufolge ein bedeutender Wendepunkt in der kritischen Debatte über die Rendite stabiler Münzen zwischen Branchenvertretern und Banken erreicht.

Während die Unsicherheit bezüglich des Clarity Act weiterhin besteht, bereitet sich der Senat auf eine arbeitsreiche Tagesordnung gegen Ende April vor. Den Senatoren steht eine relativ ruhige Woche bevor, gefolgt von einer arbeitsreichen Zeit, in der sie sich auf kritische Themen konzentrieren, vor allem auf den Bankenausschuss des US-Senats. Ziel dieses Zeitraums ist es, die Bestätigung von Kevin Warsh sicherzustellen, das Haushaltsausgleichspaket voranzutreiben und, was für den Kryptosektor am wichtigsten ist, die Verabschiedung des Clarity Act.

Die Frage der Stablecoin-Rendite gilt als das größte Hindernis für das Gesetz und führt zu ernsthaften Spannungen zwischen Banken und Kryptowährungsunternehmen. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die Belohnungen, die den Benutzern auf ihren Stablecoin-Guthaben angeboten werden, zu Abflüssen von Banken führen werden. Nach einer zweiten Gesprächsrunde mit Mitarbeitern des Senats letzte Woche wurde berichtet, dass die Parteien über einen neuen Kompromisstext nachdenken und sich der Prozess an einem kritischen Punkt befindet. Laut zwei branchennahen Quellen überprüften Vertreter des Krypto- und Bankensektors am Donnerstag den aktualisierten Kompromisstext, gefolgt von einem Briefing für Banken am Freitag. Obwohl keine der Quellen Details preisgab, äußerten sie vorsichtigen Optimismus, dass dieses Mal möglicherweise eine praktikable Lösung gefunden wurde.

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Dieser neue Entwurf kommt nach fast zwei Monaten angespannter Verhandlungen. Ein früherer Entwurf, der Ende März von Thom Tillis, Angela Alsobrooks und dem Weißen Haus ausgearbeitet wurde, hatte bei vielen Branchenvertretern, insbesondere bei Coinbase und Stripe, Kritik hervorgerufen. Während der Rechtsdirektor von Coinbase, Paul Grewal, letzte Woche erklärte, dass eine Einigung über die Gesetzgebung innerhalb von 48 Stunden erzielt werden könne, wurden bisher keine konkreten Fortschritte veröffentlicht.

Andererseits ist noch unklar, ob der Bankenausschuss des Senats den Kompromisstext vor dem erwarteten „Aufschlag“ (dem Abstimmungsprozess über jeden Punkt) der Öffentlichkeit zugänglich machen wird. Der Vorsitzende des Ausschusses, Tim Scott, wird diesen Prozess voraussichtlich in den letzten beiden Aprilwochen einleiten.

Ein weiteres bemerkenswertes Element des Prozesses ist ein vom Weißen Haus erstellter Wirtschaftsanalysebericht, in dem die Auswirkungen der Stablecoin-Renditen auf das Bankensystem untersucht werden. Die Tatsache, dass diese Studie, die Berichten zufolge vom Board of Economic Advisors des Weißen Hauses erstellt wurde, noch nicht veröffentlicht wurde, wirft bei den Senatsmitgliedern Fragen auf. Der Bericht enthält angeblich Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass sich die Auswirkungen der Stablecoin-Renditen auf den Einlagenabfluss positiv auf Kryptowährungen auswirken könnten. Wenn die Frage der Stablecoin-Rendite in den Hintergrund gedrängt wird, wird sich der Senat in den nächsten zwei Wochen voraussichtlich auf die Finalisierung der verbleibenden Themen wie DeFi-Regulierung, Tokenisierung und Token-Klassifizierung konzentrieren.

*Dies ist keine Anlageberatung.