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Top-Führungskraft von Bittensor drückt angesichts des Marktchaos sein Bedauern aus, da der Abgang eines wichtigen Partners einen starken Rückgang des TAO-Token-Werts auslöst

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cryptonewstrend.com
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Top-Führungskraft von Bittensor drückt angesichts des Marktchaos sein Bedauern aus, da der Abgang eines wichtigen Partners einen starken Rückgang des TAO-Token-Werts auslöst

Inhaltsverzeichnis Bittensor-Mitbegründer Jacob Steeves entschuldigte sich am 11. April öffentlich, nachdem der Ausstieg von Covenant AI zu einem deutlichen Rückgang der $TAO-Preise geführt hatte. Covenant AI hatte drei der leistungsstärksten Subnetze des Netzwerks betrieben, darunter Templar für das KI-Training großer Modelle. Das Unternehmen warf Steeves vor, die Kontrolle durch Emissionsaussetzungen und zeitgesteuerte Token-Verkäufe zu zentralisieren. Steeves bestritt die Behauptungen, räumte jedoch ein, dass den $TAO-Inhabern ein finanzieller Schaden entstanden sei. Seitdem hat sich der Token bei etwa 265 US-Dollar stabilisiert, da Community-Miner daran arbeiten, die betroffenen Subnetze wiederzubeleben. Covenant AI betrieb die Subnetze 3, 39 und 81, die zu den aktivsten und bekanntesten Knoten von Bittensor zählten. Der plötzliche Ausstieg des Unternehmens ließ Bergleute und Investoren in diesen kritischen Teilnetzen ohne klare Richtung zurück. Sein Abgang markierte eines der verstörendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte von Bittensor. Samuel Dare, eine zentrale Figur bei Covenant AI, wurde von Steeves als Ursache des Konflikts identifiziert. Dare hat angeblich absichtliche Schritte unternommen, um dem Protokoll und seiner breiteren Gemeinschaft größtmöglichen Schaden zuzufügen. Die gegen beide Parteien erhobenen Vorwürfe erregten schnell Aufmerksamkeit im gesamten Kryptoraum. Zu den konkreten Ansprüchen gegen Steeves gehörten die Aussetzung von Subnetzemissionen und die Durchführung zeitgesteuerter Token-Verkäufe. Covenant AI argumentierte, dass diese Maßnahmen im Widerspruch zu Bittensors zentralem erlaubnislosen und dezentralen Design stünden. Steeves wies alle Vorwürfe zurück und ging in mehreren Beiträgen auf Community-Mitglieder wandten sich schnell der Open-Source-Codebasis zu, um zu beurteilen, wie der Subnetzbetrieb fortgesetzt werden könnte. Die Episode deckte echte Schwachstellen in der aktuellen Struktur der Subnetzeigentümerschaft und -bindung auf. Steeves wandte sich direkt an die Inhaber von $TAO und erkannte den durch die Krise verursachten finanziellen und emotionalen Schaden an. Er beschrieb die Ereignisse als zutiefst persönlich und nannte Dare einen ehemaligen vertrauenswürdigen Kollegen und Freund. Seine Aussage war offen und vor allem frei von unternehmerischen Ablenkungen. https://t.co/IdB9DPr5u0 – const (@const_reborn) 11. April 2026 Steeves schrieb, dass diejenigen, denen man am meisten hilft, manchmal den größten Schaden anrichten können. Er brachte den Verrat mit umfassenderen menschlichen Fehlern in Verbindung, die in offenen, erlaubnislosen Systemen unweigerlich auftreten. Dennoch erklärte er, er könne es nicht bereuen, Bittensor auf den Prinzipien radikaler Offenheit aufgebaut zu haben. Community-Miner reagierten schnell und organisierten den Neustart der drei gesperrten Subnetze mithilfe öffentlich zugänglichen Codes. Berichten zufolge befanden sich ehemalige Mitglieder des Covenant AI-Teams in Gesprächen, um bei der Fortsetzung der ursprünglichen Arbeit zu helfen. Die Open-Source-Grundlage dieser Subnetze machte eine technische Wiederherstellung tatsächlich möglich. Steeves schlug ein Upgrade auf Protokollebene namens Locked Stake vor, um Verantwortlichkeitslücken beim Subnetzeigentum zu schließen. Die Funktion würde die Subnetzkontrolle an zeitgesperrtes $TAO binden und so das Team-Engagement in der Kette überprüfbar machen. Ironischerweise war es Berichten zufolge eine der letzten Initiativen, an denen Dare vor seinem Weggang gearbeitet hatte. Dem Vorschlag zufolge würden Subnetzbesitzer durch die Dauer ihrer Token-Sperre ihre langfristige Überzeugung signalisieren. Investoren würden eine größere Vorhersehbarkeit erlangen, bevor sie Kapital in das Subnetz eines Teams investieren. Teams mit längeren Sperrfristen würden effektiv auf Engagement und nicht nur auf technischer Leistung konkurrieren. Steeves räumte ein, dass es ein echter Fehler seinerseits war, das Upgrade nicht früher umzusetzen. Er schlug vor, dass eine frühere Einführung den derzeitigen Zusammenbruch möglicherweise vollständig verhindert hätte. Eine ausführliche Community-Diskussion ist für den kommenden Donnerstag-Aufruf auf dem Bittensor Discord geplant. Der Vorschlag zielt auf eines der ältesten ungelösten Probleme von Krypto ab: die Messung des Teamengagements in offenen Systemen, ohne sich auf rechtliche Verträge zu verlassen. Steeves argumentierte, dass die rechtliche Rechenschaftspflicht für das Tempo der modernen KI-Entwicklung zu langsam und zu korrumpierbar sei. Er behauptete, eine kryptografische Lösung sei der einzig glaubwürdige Weg nach vorne für dezentrale KI-Netzwerke.