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Händler legen kurzen Zeitplan für die Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran fest

Quelle
cryptonewstrend.com
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Händler legen kurzen Zeitplan für die Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran fest

Nach einem vorläufigen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran herrscht auf den Prognosemärkten große Unsicherheit, da Wetten in Höhe von über 16,5 Millionen US-Dollar auf die Wahrscheinlichkeit eines formellen Endes des Militäreinsatzes abgeschlossen wurden. Auf Plattformen wie Polymarket und Kalshi sichern sich Händler ihre Wetten auf den Ausgang ab, wobei die Mehrheit einen fragilen Frieden einpreist.

Bis zum 8. April 2026 verzeichnete Polymarkets Markt für ein Ende der Kriegserklärung zwischen den USA und dem Iran ein Handelsvolumen von unglaublichen 16.419.168 US-Dollar, wobei sich der 30. April mit einer Wahrscheinlichkeit von 42 % als wahrscheinlichster Termin für eine formelle Kriegserklärung herausstellte. Darauf folgt der 30. Juni mit einer kumulativen Wahrscheinlichkeit von 79 % und einem Volumen von 1.485.985 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass die Händler zuversichtlich sind, dass bis zum Frühsommer eine formelle Erklärung abgegeben wird. Im Gegensatz dazu beträgt die Wahrscheinlichkeit für den 15. April lediglich 10 %, was darauf hindeutet, dass nur wenige Händler mit einer schnellen Lösung rechnen.

Eine separate Wette auf Polymarket, in der es um die Frage geht, ob die USA vor Ablauf des zweiwöchigen Zeitfensters offiziell das Ende des Waffenstillstands erklären werden, liefert ein eher warnendes Bild. Bei einem Volumen von 53.965 US-Dollar liegt der 21. April mit einer Quote von 26 % an der Spitze, während der 18. April mit einer Quote von 24 % knapp dahinter liegt. Die Spanne deutet darauf hin, dass Händler damit rechnen, dass der Waffenstillstand noch ein paar Tage anhält, aber hinsichtlich seiner langfristigen Durchführbarkeit skeptisch sind.

Unterdessen sind Gespräche für den 10. bis 11. April in Islamabad geplant, wobei Vizepräsident JD Vance die US-Delegation leiten wird. Iran hat einen 10-Punkte-Vorschlag vorgelegt, der Forderungen nach Sanktionserleichterungen, Schadensersatz, regionalem Rückzug der USA und iranischer Kontrolle über die Straße von Hormus umfasst. Obwohl Präsident Donald Trump den Vorschlag als „praktikable Grundlage“ für Verhandlungen bezeichnet hat, sind nach der Ankündigung bereits Komplikationen an die Oberfläche gekommen, mit Berichten über anhaltende Raketenaktivitäten im Golf und israelische Angriffe auf den Libanon.

Kalshi-Händler sind gleichermaßen skeptisch, was die Aussichten auf eine längerfristige Normalisierung angeht, wobei ein Markt, der die Wiedereröffnung der US-Botschaft oder des US-Konsulats im Iran bis zum 1. Januar 2027 verfolgt, eine Wahrscheinlichkeit von lediglich 16 % aufweist. Der Preis für den „Ja“-Vertrag beträgt 17 Cent, während „Nein“ 84 Cent einbringt, mit einem Gesamtvolumen von 67.163 US-Dollar. Die Stimmung auf diesem Markt tendiert seit Anfang März nach unten, obwohl einige Händler argumentieren, dass die Chancen unterbewertet seien.

Während die Zeit abläuft, preisen Händler eine anhaltende Unsicherheit ein, wobei die Marktstruktur eine Menge widerspiegelt, die glaubt, dass die Deeskalation real, aber unvollständig ist. Das Ergebnis der Gespräche in Islamabad wird entscheidend dafür sein, welche Positionen sich auszahlen, und da vom Ergebnis über 16 Millionen US-Dollar abhängen, steht viel auf dem Spiel. Während die Welt mit angehaltenem Atem wartet, ist eines sicher: Die Uhr hat am 7. April begonnen und der Countdown für eine mögliche Lösung hat begonnen.