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Trump erklärt, dass die CFTC angesichts staatlicher Herausforderungen die alleinige Kontrolle über die Prognosemärkte behalten muss

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Trump erklärt, dass die CFTC angesichts staatlicher Herausforderungen die alleinige Kontrolle über die Prognosemärkte behalten muss

Inhaltsverzeichnis Präsident Donald Trump hat die Commodity Futures Trading Commission als ausschließliche Regulierungsbehörde für Prognosemärkte in ganz Amerika nachdrücklich befürwortet und es für „von entscheidender Bedeutung“ erklärt, dass die Agentur ihre einzigartige Aufsichtsrolle beibehält. Der Präsident veröffentlichte seine Position am Truth Social Tuesday und konfrontierte damit direkt Beamte auf Landesebene, die Durchsetzungsmaßnahmen gegen Prognosemarktbetreiber ergriffen haben. Trump nannte in seiner Erklärung ausdrücklich die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James, den Gouverneur von Illinois, J.B. Pritzker, den Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, und den ehemaligen Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. James hat einen Rechtsstreit eingeleitet, in dem er behauptet, dass bestimmte Wettmärkte gegen staatliche Glücksspielvorschriften verstoßen. Illinois übermittelte Unterlassungsmitteilungen an mehrere Plattformen. Minnesota hat kürzlich ein Gesetz erlassen, das strafrechtliche Konsequenzen für den Betrieb von Prognosemärkten innerhalb der Staatsgrenzen festlegt. Gouverneur Pritzker antwortete auf Bluesky und behauptete, Illinois habe Maßnahmen ergriffen, um „Insiderhandel mit Online-Prognosemärkten zu verhindern und zu verbieten“. Er schlug vor, dass Trumps Motivation darin liege, die wirtschaftlichen Anteile seiner Familie an diesem Sektor zu schützen. Donald Trump Jr., der Sohn des Präsidenten, hat eine beratende Funktion sowohl bei Polymarket als auch bei Kalshi inne, zwei dominanten Prognosemarktplattformen in Amerika. Die grundlegende Frage, die diesem Konflikt zugrunde liegt, ist, ob Prognosemarktverträge Finanzinstrumente oder Glücksspielgeschäfte darstellen. Nach Ansicht der CFTC fallen diese in ihren Regulierungsbereich als Derivatkontrakte, die dem Commodity Exchange Act unterliegen. Staatliche Behörden entgegnen, dass es sich bei diesen Plattformen um Glücksspielaktivitäten handele, die den staatlichen Glücksspielvorschriften oder einem völligen Verbot unterliegen. CFTC-Vorsitzender Mike Selig hat Gerichtsverfahren eingeleitet und Amicus-Schriftsätze eingereicht, mit denen er mehrere Bundesstaaten, darunter New York, Illinois, Minnesota und Arizona, herausfordert. Plattformen wie Kalshi haben eigene Klagen gegen staatliche Regulierungsbehörden eingereicht und behaupten, dass sie ausschließlich unter der Aufsicht der Bundes-CFTC agieren. Diese rechtlichen Auseinandersetzungen haben sich vor Bundesberufungsgerichten ausgebreitet. Rechtsexperten gehen davon aus, dass diese verfassungsrechtliche Frage letztendlich eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erfordern könnte. Trumps Aussage ging auch auf die internationale Marktdynamik ein. Mehrere Länder, darunter Indonesien, Spanien und Indien, haben in der vergangenen Woche Prognosemarktverbote eingeführt. „Andere Länder sind hinter dieser neuen Form des Finanzmarktes her, und wir wollen an der Spitze bleiben“, erklärte Trump. Er verband dieses Problem mit seinem umfassenderen Ziel, Amerikas Position als „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu behaupten. Im vergangenen März hat die CFTC ein spezialisiertes Beratungsteam eingerichtet, das sich mit der Überwachung der Auflistung von Veranstaltungsverträgen und Handelsaktivitäten bei gleichzeitiger Durchsetzung von Antimanipulationsvorschriften befasst. Ein Ausschuss des Repräsentantenhauses bestätigte letzte Woche, dass er eine Untersuchung der Prognosemarktoperationen eingeleitet hat. Gemini, die von Cameron und Tyler Winklevoss gegründete Kryptowährungsbörse, hat kürzlich ihr eigenes Prognosemarktangebot eingeführt und Anträge zur Selbstzertifizierung von parlay-ähnlichen Verträgen eingereicht.

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