Trump wägt die KI-Sicherheitsanordnung ab, da Mythos-Bedenken Washington zu Modellüberprüfungen drängen

Laut der Washington Post könnte Präsident Trump eine neue Durchführungsverordnung zur KI-Sicherheit unterzeichnen, während die Regierung abwägt, ob Grenzmodelle vor ihrer Veröffentlichung einer eingehenderen nationalen Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden sollten.
Die mögliche Anordnung würde eine Abkehr von der früheren KI-Agenda der Regierung bedeuten, die sich hauptsächlich auf die Beseitigung regulatorischer Hindernisse und die Durchsetzung der Bundeskontrolle über die KI-Politik konzentrierte. Das Weiße Haus debattiert derzeit darüber, ob das Handelsministerium oder US-Geheimdienste die Führung bei der Überprüfung leistungsstarker KI-Modelle auf Sicherheitsrisiken übernehmen sollten.
Die Debatte um Modelle wie Anthropics Mythos hat sich intensiviert, was bei nationalen Sicherheitsbeamten Bedenken hinsichtlich seiner potenziellen Cybersicherheitsfähigkeiten geweckt hat. Das Center for AI Standards and Innovation des Handelsministeriums evaluiert bereits einige Grenzmodelle durch freiwillige Vereinbarungen mit großen KI-Entwicklern, darunter OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und xAI.
Die Geheimdienstgemeinschaft drängt auf eine größere Rolle bei diesen Überprüfungen und argumentiert, dass Spionageagenturen frühzeitig Zugang zu fortschrittlichen Modellen benötigen, die sich auf Cyberoperationen, biologische Sicherheit, Risiken chemischer Waffen oder andere Bereiche der nationalen Sicherheit auswirken könnten. Handelsvertreter und Verbündete im Silicon Valley haben sich für einen leichteren Rahmen ausgesprochen, der Risiken überwacht, ohne ein formelles Genehmigungssystem für Modellfreigaben zu schaffen.
Der möglichen Anordnung würde ein Jahr lang KI-Richtlinien der Trump-Administration folgen. Im Januar 2025 unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung mit dem Titel „Removing Barriers to American Leadership in Artificial Intelligence“, mit der er Teile des Ansatzes der vorherigen Regierung umkehrte und die Behörden anwies, die US-amerikanische Führungsrolle im Bereich der KI zu unterstützen.
Im Dezember unterzeichnete Trump eine Anordnung, die darauf abzielt, einen nationalen Rahmen für die KI-Politik zu schaffen und KI-Regeln auf Landesebene in Frage zu stellen, die im Widerspruch zur Bundespolitik stehen. Mit dieser Anordnung wurde eine AI Litigation Task Force eingerichtet und das Handelsministerium angewiesen, die staatlichen KI-Gesetze zu überprüfen, die die Regierung als übermäßig restriktiv ansieht.
David Sacks, der Sonderberater des Weißen Hauses für KI und Krypto, war an der Gestaltung des Ansatzes der Regierung beteiligt. Sein Doppelmandat spiegelt wider, dass Washington KI und digitale Vermögenswerte zunehmend als strategische Technologien betrachtet, die eine koordinierte Bundespolitik erfordern.