Cryptonews

US-Banken fordern eine Verzögerung der Stablecoin-Regeln des GENIUS Act

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
US-Banken fordern eine Verzögerung der Stablecoin-Regeln des GENIUS Act

Inhaltsverzeichnis US-Bankengruppen haben die Bundesaufsichtsbehörden aufgefordert, die Kommentierungsfristen im Zusammenhang mit den Stablecoin-Regeln gemäß dem GENIUS Act zu verlängern. Sie argumentieren, dass sich überschneidende Vorschläge mehr Zeit für die Prüfung benötigen, bevor die Agenturen die Rahmenwerke fertigstellen. Die Anfrage konzentriert sich auf die Angleichung der Regelsetzungspläne verschiedener Bankenaufsichtsbehörden. Mehrere große Bankenverbände haben einen Brief an das US-Finanzministerium und die Federal Deposit Insurance Corp. geschickt. Sie forderten die Aufsichtsbehörden auf, drei vorgeschlagene Regelkommentarfristen im Zusammenhang mit dem GENIUS Act zu verlängern. Sie beantragten mindestens 60 zusätzliche Tage, nachdem das Amt des Währungsprüfers seinen Rahmen fertiggestellt hat. Die American Bankers Association und das Bank Policy Institute haben den Brief zusammen mit anderen Organisationen unterzeichnet. Sie erklärten, dass alle diesbezüglichen Vorschläge weiterhin „direkt vom endgültigen Rahmen des OCC abhängen“. Sie argumentierten, dass die Agenturen eine koordinierte Überprüfung ermöglichen sollten, bevor sie fortfahren. Das Amt des Währungsprüfers entwirft Standards für die Überwachung von Stablecoin-Emittenten. Banker sagten, der endgültige Ansatz des OCC werde entsprechende Regeln prägen, die bei anderen Agenturen in der Entwicklung seien. Sie betonten, dass die Agenturen keine separaten Regeln abschließen sollten, ohne die Entscheidungen des OCC zu berücksichtigen. In dem Brief ging es um die Regulierungsbemühungen des Office of Foreign Assets Control des Finanzministeriums und des Financial Crimes Enforcement Network. Es verwies auch auf einen entsprechenden Vorschlag der FDIC. Die Gruppen sagten, dass diese Bemühungen zusammen ein „Gesamt regulatorischer Arbeit von außerordentlichem Umfang und Komplexität“ darstellen. Die Banker erklärten, dass sie planen, zu jedem Vorschlag detailliertes Feedback zu geben. Sie sagten jedoch, dass die Behörden zunächst die Aufsichtsstruktur des OCC finalisieren müssen. Sie schrieben, dass ihre Kommentare mit zunehmender Zeit „notwendigerweise umfassender“ werden. Das GENIUS-Gesetz zielt darauf ab, vor 2027 einen nationalen Rahmen für die Stablecoin-Aufsicht zu schaffen. Der Gesetzgeber hat die Maßnahme konzipiert, um die Bundesaufsicht über Banken- und Finanzaufsichtsbehörden hinweg zu koordinieren. Die Behörden haben mit der Ausarbeitung von Regeln begonnen, um den Zeitplan des Gesetzes einzuhalten. Bundesbehörden verlängern häufig die Kommentarfenster für komplexe Regelvorschläge. Bankengruppen führten in ihrem Antrag diesen Präzedenzfall an. Sie sagten, dass die Regulierungsbehörden die Überprüfungszeiträume synchronisieren sollten, um inkonsistente Standards zu vermeiden. Gleichzeitig führen dieselben Bankenorganisationen weiterhin Diskussionen über den Digital Asset Market Clarity Act. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, Aufsichtsrollen für Märkte für digitale Vermögenswerte zu definieren. Meinungsverschiedenheiten zwischen Banken und Teilnehmern der Kryptoindustrie haben den Fortschritt im Kongress verlangsamt.