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Die US CFTC erweitert die Aufsicht über Prognosemärkte und arbeitet mit großen Sportligen zusammen

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Die US CFTC erweitert die Aufsicht über Prognosemärkte und arbeitet mit großen Sportligen zusammen

Die Commodity Futures Trading Commission beobachtet die Prognosemärkte nicht mehr nur von der Seitenlinie aus. Vorsitzender Mike Selig bestätigte am 12. Mai, dass die Agentur aktive Gespräche mit allen großen Profisportligen in den USA, einschließlich der NFL und NBA, führt, um einen koordinierten Rahmen für die Überwachung von Insiderhandel und Marktmanipulation auf Prognoseplattformen zu schaffen.

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Im März reichte der Generalstaatsanwalt von Arizona 20 Strafanzeigen gegen Kalshi, eine der bekanntesten regulierten Prognosemarktplattformen, ein und behauptete illegales Glücksspiel nach staatlichem Recht. Kalshi hat unter CFTC-Genehmigung gearbeitet. Arizona sagt, dass das nach den staatlichen Glücksspielgesetzen keine Rolle spielt.

Warum Krypto Aufmerksamkeit schenken sollte

Prognosemärkte sind zu einem der sichtbarsten Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie in der Mainstream-Kultur geworden. Polymarket, die auf Polygon basierende dezentrale Plattform, die Wetten über USDC ermöglicht, erregte während des US-Präsidentschaftswahlzyklus 2024 große Aufmerksamkeit.

Krypto-Kommentatoren auf Social-Media-Plattformen bezeichneten die Maßnahmen der CFTC als potenziell „RIESIG“ zur Legitimierung von Blockchain-basierten Prognosemärkten. Die bundesstaatliche Anerkennung von Prognosemärkten als Wareninstrumente und nicht als Glücksspielprodukte bietet einen rechtlichen Rahmen, mit dem sich institutionelle Akteure und Mainstream-Verbraucher tatsächlich auseinandersetzen können.

Auf der Compliance-Seite haben dezentrale Plattformen zum Teil deshalb so gut geklappt, weil sie außerhalb der traditionellen Regulierungsgrenzen agieren. Eine CFTC, die in Abstimmung mit dem Sicherheitsapparat der NFL aktiv die vorhergesagten Marktaktivitäten überwacht, wird schließlich gezielte Fragen zu KYC-Verfahren, Transaktionsüberwachung und Marktüberwachung auf krypto-nativen Plattformen stellen.

Der größere Rechtsstreit

Staatliche Glücksspielkommissionen überwachen traditionell alles, was wie Wetten bei Sportveranstaltungen aussieht. Die CFTC argumentiert, dass Prognosemarktkontrakte stattdessen unter das Bundesrohstoffrecht fallen, weil sie als Derivate fungieren, die an zukünftige Ergebnisse gebunden sind.

Wenn die CFTC dieses Argument gewinnt, sei es durch einen Rechtsstreit oder durch gesetzgeberische Maßnahmen, verlieren die Staaten ihre Aufsichtsbefugnis, Bundesstandards werden zur Grundlage und Plattformen, die die CFTC-Anforderungen erfüllen, erhalten einen einzigen Regulierungsrahmen, anstatt sich durch 50 verschiedene staatliche Systeme zu navigieren.

Die Kalshi-Situation in Arizona zeigt, dass Staaten nicht stillschweigend Boden abgeben werden. Strafanzeigen gegen eine staatlich regulierte Plattform stellen eine ernsthafte Eskalation dar, und der Ausgang dieses Falles wird wahrscheinlich Einfluss darauf haben, wie aggressiv andere Staaten die CFTC-Behörde anfechten.

Was das für Anleger bedeutet

Strengere Compliance-Anforderungen könnten die Betriebskosten für Prognosemarktplattformen erhöhen, insbesondere für dezentrale Plattformen, die eine Überwachungsinfrastruktur aufbauen oder integrieren müssten, für deren Vermeidung sie speziell konzipiert wurden. Kleinere Plattformen könnten Schwierigkeiten haben, neue Standards zu erfüllen, wodurch sich Marktanteile möglicherweise auf gut kapitalisierte Betreiber wie Kalshi konzentrieren.

Zentralisierte, CFTC-konforme Plattformen gewinnen einen Regulierungsgraben. Dezentrale Plattformen stehen vor der Wahl, sich an bundesstaatliche Standards anzupassen oder in einem zunehmend feindseligen rechtlichen Umfeld zu agieren, denn der Fall in Arizona gegen Kalshi zeigt, dass selbst Compliance-orientierte Plattformen nicht immun gegen Maßnahmen auf Landesebene sind.

Die US CFTC erweitert die Aufsicht über Prognosemärkte und arbeitet mit großen Sportligen zusammen