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Der US-Dollar steigt inmitten der Turbulenzen im Nahen Osten und des Krypto-Ausverkaufs auf ein Zweimonatshoch

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Der US-Dollar steigt inmitten der Turbulenzen im Nahen Osten und des Krypto-Ausverkaufs auf ein Zweimonatshoch

Inhaltsverzeichnis Die amerikanische Währung hielt am Donnerstag ihre Position nahe einem Achtwochenhoch, da erneute Feindseligkeiten in der Golfregion die Rohölbewertungen in die Höhe trieben und die Begeisterung der Anleger für risikoreichere Anlagen verringerten. Sowohl Bitcoin als auch Ether fielen auf Viermonatstiefs, da Marktteilnehmer Zuflucht bei sichereren Instrumenten suchten. Iranische Raketenangriffe gegen Kuwait verursachten am Mittwoch Schäden an der Luftfahrtinfrastruktur und forderten Dutzende Verletzte. Gleichzeitig führten amerikanische Streitkräfte Operationen in der Nähe der Straße von Hormus durch. Diese Entwicklungen stellten eine zusätzliche Belastung für die ohnehin schon fragile Einstellung der Feindseligkeiten dar und sorgten für weitreichende Marktunsicherheit. 🚨JUST IN: Kuwait sagt, iranische Drohnen und Raketen hätten den internationalen Flughafen Kuwait getroffen und erheblichen Schaden und Verletzte verursacht. ALLE Flüge sind jetzt ausgesetzt. pic.twitter.com/hwNCF0Bjbe – Coin Bureau (@coinbureau) 3. Juni 2026 US-Beamte gaben bekannt, dass Israel und Libanon einen Konsens über die Bedingungen für die Umsetzung des Waffenstillstands erzielt hätten, obwohl die Durchführbarkeit des Abkommens davon abhängt, dass die Hisbollah ihre aggressiven Operationen einstellt. Die anhaltenden militärischen Aktivitäten in benachbarten Gebieten sorgten für eine erhöhte Vorsicht der Händler. Der US-Dollar-Index kletterte auf 99,47 und markierte damit den höchsten Wert seit Anfang April. Die europäische Gemeinschaftswährung blieb stabil bei rund 1,1604 US-Dollar, während das Pfund Sterling bei 1,3424 US-Dollar gehandelt wurde, wobei beide Währungen nur minimale Schwankungen zeigten. „Der Status des USD als sicherer Hafen scheint sich wieder zu stärken“, sagte Sim Moh Siong, Devisenstratege bei OCBC. Er fügte hinzu, dass es „keine starken Argumente für einen rückläufigen USD“ gebe und gehe davon aus, dass der Dollar fest, aber innerhalb einer Spanne bleiben werde. Robuste Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten für zusätzliche Unterstützung. Das Lohn- und Gehaltsabrechnungsunternehmen ADP gab bekannt, dass Unternehmen im Mai 122.000 neue Stellen geschaffen haben. Der ISM-Index für den Dienstleistungssektor stieg von 53,6 im Vormonat auf 54,5. Die Preiskomponente dieser Umfrage stieg auf ein Niveau, das seit fast vier Jahren nicht mehr erreicht wurde. Diese Inflationszahlen bestärkten die Überzeugung, dass die Federal Reserve die aktuellen Kreditkosten über weite Strecken des kommenden Jahres unverändert lassen wird. Die Finanzmärkte verringerten die Wahrscheinlichkeitseinschätzung einer bevorstehenden Lockerung der Geldpolitik. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich nun auf den umfassenden Beschäftigungsbericht vom Freitag, um zusätzliche Klarheit über die Entwicklung der Zentralbanken zu schaffen. Die japanische Währung wurde bei 159,91 gegenüber dem Dollar gehandelt, knapp unter der Schwelle von 160, die Marktbeobachter im Allgemeinen als Katalysator für offizielle staatliche Marktoperationen betrachten. Der Yen durchbrach am Mittwoch vorübergehend die Marke von 160, was bei japanischen Beamten zu warnenden Äußerungen führte. Zentralbankchef Kazuo Ueda wies darauf hin, dass die Behörden möglicherweise über eine Erhöhung der Kreditkosten nachdenken müssten, falls der Inflationsdruck die Bedenken hinsichtlich einer Konjunkturabschwächung überwiege. Barclays-Forscher bezeichneten den Kommentar als ausreichend aggressiv, um eine Zinsanpassung bei der bevorstehenden geldpolitischen Sitzung im Juni zu rechtfertigen. Die Währungsspezialisten von ING stellten fest, dass der Juni historisch gesehen eine herausfordernde Zeit für den Yen darstellt, und gehen davon aus, dass der Markt weiterhin eine Aufwertung des Dollar-Yen prüfen wird. Bitcoin fiel um 2,8 % und pendelte sich bei 63.119 $ ein, was ein Viermonatsminimum darstellt. Ether fiel auf 1.786 US-Dollar und markierte damit ebenfalls die schwächste Performance seit vier Monaten. Die durch geopolitische Unsicherheit ausgelöste risikoscheue Positionierung übte neben anderen spekulativen Anlagekategorien auch einen Druck auf die Bewertungen von Kryptowährungen aus. Die australische Währung blieb bei 0,7132 US-Dollar stabil, während der neuseeländische Dollar um 0,2 % auf 0,5872 US-Dollar zulegte und sich damit von einem Wochentief erholte.

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