Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichen ihren Siedepunkt, da sich ein kritischer Zeitplan dem Ende nähert: Wichtige Entwicklungen und Experteneinblicke

US-Präsident Donald Trump verschärfte seine harsche Rhetorik gegen den Iran und warnte, dass „heute Nacht eine ganze Zivilisation zerstört werden könnte“, wenn das Teheraner Regime keine Einigung erzielt.
Trump forderte ausdrücklich eine Vereinbarung, die auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus umfassen würde. Trumps Erklärung erfolgte, nachdem US-Streitkräfte einen nächtlichen Angriff auf militärische Ziele auf der Insel Harg, Irans wichtigstem Ölexportterminal, gestartet hatten. Beamte des Weißen Hauses bestätigten die Operation und stellten die rasche Eskalation der Spannungen in der Region fest.
Trump: „Heute Nacht könnte eine ganze Zivilisation zerstört werden“
In einem Social-Media-Beitrag erklärte Trump: „Eine ganze Zivilisation könnte heute Nacht zerstört werden und nie wieder zurückkehren. Ich möchte nicht, dass das passiert, aber wahrscheinlich wird es passieren.“ In derselben Botschaft spielte er auch auf einen Regimewechsel an und sagte: „Wenn klügere und weniger radikalisierte Köpfe in den Vordergrund treten, könnte es zu revolutionär positiven Entwicklungen kommen.“
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Nach den Zusammenstößen, die mit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar begannen, blockierte der Iran den größten Teil der Passage durch die Straße von Hormus, die für den globalen Ölhandel von entscheidender Bedeutung ist.
Obwohl Trump behauptete, das iranische Militär sei weitgehend „zerstört“ worden, räumte er ein, dass das Teheraner Regime weiterhin den Schiffsverkehr durch die Meerenge kontrolliere, ein wichtiges Verhandlungsinstrument. Trump, der zuvor harsche Äußerungen gemacht hatte, wonach der Iran Brücken und Energieinfrastruktur ins Visier nehmen könnte, gab dem Iran am Mittwoch (20:00 Uhr ET) bis 3:00 Uhr türkischer Zeit Zeit, sich daran zu halten.
Iranische Quellen berichten, dass die Gespräche zwischen den Parteien noch nicht vollständig abgeschlossen seien
Unterdessen tauchen an der diplomatischen Front weiterhin widersprüchliche Signale auf. Berichten der arabischen Presse zufolge erklärte das Weiße Haus, dass die USA nicht die Absicht hätten, Atomwaffen gegen den Iran einzusetzen. Iranische Staatsmedien berichteten jedoch, dass indirekte diplomatische Kanäle nicht vollständig geschlossen wurden.
Einige in der US-Presse veröffentlichte Einschätzungen deuten darauf hin, dass Trumps Vorgehen im Vergleich zu anderen Persönlichkeiten der Regierung härter ist. Ein US-Beamter, der mit Axios sprach, beschrieb Trump als „viel aggressiver“ und stellte fest, dass der Verteidigungsminister und der Außenminister eine relativ vorsichtigere Haltung eingenommen hätten. *Dies ist keine Anlageberatung.