Die USA greifen während der laufenden Friedensgespräche iranische Raketenstandorte an, was die Kryptomärkte erschüttert

Das US-Zentralkommando führte vom 7. bis 8. Mai sogenannte Selbstverteidigungsangriffe durch, die auf Startplätze, Drohneneinrichtungen und Kommandoinfrastruktur in der Nähe von Bandar Abbas und Qeshm abzielten. Die Aktion erfolgte nach Berichten über Angriffe auf drei Zerstörer der US-Marine, die in der Straße von Hormus operierten: die USS Truxtun, die USS Rafael Peralta und die USS Mason.
Die Angriffe erfolgten während einer ohnehin schon schwierigen Waffenstillstandsperiode. Präsident Trump signalisierte Offenheit für künftige diplomatische Geschäfte mit dem Iran und warnte gleichzeitig davor, dass bei anhaltenden Drohungen weitere militärische Reaktionen folgen würden.
Dieses jüngste Kapitel ist Teil eines umfassenderen Konflikts, der ab dem 28. Februar 2026 erheblich eskalierte. Frühere Militäroperationen der USA und Israels zielten bereits auf iranische Militär- und Nuklearstandorte aus dem Jahr 2025 ab, so dass die aktuellen Angriffe weniger eine Überraschung als vielmehr eine Fortsetzung eines Musters darstellen, das die Märkte seit Monaten nervös beobachtet haben.
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Erst am 25. Mai 2026 wurden im Süden Irans weitere US-Angriffe auf Raketenabschussplätze und Boote gemeldet.
Etwa ein Fünftel des weltweiten Öls fließt durch die Straße von Hormus. Wenn dort Kriegsschiffe beschossen werden, erschüttert das nicht nur Verteidigungsanalysten. Es bringt alles durcheinander, von Rohöl-Futures bis hin zu Risikoanlagen wie Kryptowährungen.
Was das für Bitcoin und digitale Vermögenswerte bedeutet
Frühere militärische Eskalationen zwischen den USA und dem Iran korrelierten damit, dass Bitcoin im Juni 2025 unter 100.000 US-Dollar fiel. Dieser Rückgang erfolgte, als Händler eine risikoscheue Haltung einnahmen und volatile Vermögenswerte zugunsten sichererer Häfen abwarfen.
Das Muster von 2025 bis 2026 war konsistent genug, um es als Arbeitsthese zu betrachten: Die geopolitische Eskalation im Iran korreliert mit einem kurzfristigen Abwärtsdruck auf digitale Vermögenswerte.
Das Gesamtbild für Anleger
Mehrere Streikrunden über mehrere Wochen hinweg, die sich immer mehr gegen die Infrastruktur richteten und zusätzliche Aktionen erst am 25. Mai gemeldet wurden, deuten eher auf eine Ausweitung der Kampagne als auf eine einmalige Reaktion hin.
Der Konflikt in der Straße von Hormus treibt die Energiekosten in die Höhe, was sich auf die Inflationserwartungen auswirkt, die die Politik der Federal Reserve beeinflussen und das makroökonomische Umfeld für Risikoanlagen prägen.
Der historische Präzedenzfall vom Juni 2025, als Bitcoin während früherer Eskalationen zwischen den USA und dem Iran unter die 100.000-Dollar-Marke fiel, dient als nützlicher Bezugspunkt. Dieser Rückgang war nicht dauerhaft, aber er war schmerzhaft für jeden, der sich auf der falschen Seite der gehebelten Positionen befand.