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Das VELO-Protokoll entwickelt sich zum Schlüsselakteur der nächsten Generation der globalen Zahlungsinfrastruktur

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Das VELO-Protokoll entwickelt sich zum Schlüsselakteur der nächsten Generation der globalen Zahlungsinfrastruktur

Inhaltsverzeichnis Das VELO-Protokoll und das damit verbundene Ökosystem erregen erneut Aufmerksamkeit, da Beobachter Parallelen zwischen der Infrastruktur des Projekts und neuen Rahmenwerken für die grenzüberschreitende Abwicklung untersuchen. Da regulierte Stablecoins, tokenisierte reale Vermögenswerte und multilaterale Zahlungskorridore weltweit an Bedeutung gewinnen, ist die Positionierung von VELO in institutionellen Kryptokreisen zu einem Diskussionsthema geworden. Der Krypto-Analyst Marco Salzmann teilte kürzlich seine Beobachtungen zu Er verwies auf die Verbindungen mit Lightnet-, XRPL-, EVOLVE- und Multi-CBDC-Initiativen als Beweis für eine breitere architektonische Ausrichtung. $VELO ist möglicherweise eines der am meisten missverstandenen Infrastrukturspiele im Kryptobereich. Die meisten Leute denken immer noch, dass es bei Kryptowährungen um Diagramme, Memecoins und Spekulationen geht. Doch hinter den Kulissen zeichnet sich möglicherweise bereits eine völlig neue Zahlungsarchitektur ab. Und überraschenderweise sind viele der Rätsel… pic.twitter.com/S0fx83NIJP – Marco Salzmann 🇩🇪🇻🇪 (@MarcoSalzmann80) 24. Mai 2026 Im Mittelpunkt dieser Diskussion steht USDV, Velos nativer Siedlungs-Stablecoin. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stablecoins ist USDV dem USD Institutional Digital Liquidity Fund von BlackRock, bekannt als BUIDL, ausgesetzt, der durch Securitize tokenisiert wird. Diese Struktur positioniert USDV als renditebringenden, regulierten digitalen Vermögenswert und nicht als einfaches Liquiditätsinstrument. Da globale Regulierungsbehörden ihre Aufsicht verschärfen, insbesondere nach der Einführung von MiCA in Europa, hat der Markt damit begonnen, regulierte institutionelle Vermögenswerte von unregulierten Brücken zu trennen. USDV scheint für die erstere Kategorie konzipiert zu sein, die bei der institutionellen Zahlungsinfrastruktur von Bedeutung sein könnte. Velo hat auch weitere V-Stablecoins untersucht, die an regionale Fiat-Währungen gebunden sind. Dies deutet auf eine mehrschichtige Abwicklungsarchitektur hin, die auf interoperabler regionaler Liquidität und nicht auf einem einzigen dominanten Vermögenswert basiert. Velo und Lightnet haben einen gemeinsamen Mitbegründer: Chatchaval Jiaravanon, ein Mitglied der Familie hinter der CP Group, einem der einflussreichsten Mischkonzerne Asiens. Dieser Zusammenhang ist von praktischer Bedeutung, da grenzüberschreitende Zahlungssysteme stark von regulatorischem Zugang, Bankbeziehungen und geopolitischem Vertrauen abhängen. Besonders relevant ist hier die Präsenz von Lightnet in Hongkong. Die Stadt fungiert zunehmend als regulierte Sandbox für digitale Vermögenswerte und als potenzielles Tor zu umfassenderen chinesischen Finanzexperimenten. Durch Partnerschaften wie WeLab und sein Streben nach Lizenzierung von Gelddienstleistungsbetreibern hat sich Lightnet in einem wichtigen zukünftigen Zahlungskorridor etabliert, der ASEAN, Hongkong und China verbindet. Eine weitere Ebene ist mBridge, die von der BIZ unterstützte Multi-CBDC-Plattform, an der die Zentralbanken von China, Hongkong, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten beteiligt sind. Sein Fokus auf multilaterales Netting, nationale Währungsabwicklung und Blockchain-Buchhaltung spiegelt weitgehend die Infrastruktur wider, die Velo und Lightnet über mehrere Jahre hinweg aufgebaut haben. Ob sich diese Überschneidungen in einer formalen Integration niederschlagen oder lediglich eine parallele Entwicklung widerspiegeln, bleibt eine offene Frage. Allerdings lohnt es sich, die Konvergenz von regulierten Stablecoins, tokenisiertem Treasury-Engagement, OTC-Fiat-Gateways und Multi-CBDC-Korridoren rund um eine gemeinsame Gruppe von Akteuren in Zukunft genau zu beobachten.

Das VELO-Protokoll entwickelt sich zum Schlüsselakteur der nächsten Generation der globalen Zahlungsinfrastruktur