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Warner Bros. Discovery (WBD)-Aktie: Die 81-Milliarden-Dollar-Übernahme von Paramount erhält die Zustimmung der Aktionäre

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cryptonewstrend.com
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Warner Bros. Discovery (WBD)-Aktie: Die 81-Milliarden-Dollar-Übernahme von Paramount erhält die Zustimmung der Aktionäre

Inhaltsverzeichnis: Die Investoren von Warner Bros. Discovery stimmten am Donnerstag dafür, die geplante 81-Milliarden-Dollar-Übernahme von Paramount Skydance voranzutreiben – eine Transaktion, die das Medienökosystem Hollywoods grundlegend verändern wird. Warner Bros. Discovery, Inc., WBD Die Vereinbarung sieht vor, dass WBD-Aktionäre 31 US-Dollar für jede von ihnen gehaltene Aktie erhalten. Dies stellt einen Anstieg von 147 % im Vergleich zum Handelspreis vom 10. September dar, als das Wall Street Journal erstmals die Nachricht über die Übernahmebeteiligung von Paramount verbreitete. Samuel DiPiazza, Vorstandsvorsitzender von WBD, bezeichnete die Transaktion als eine Transaktion, die „den vollen Wert unseres erstklassigen Unterhaltungsportfolios freisetzen wird“. Ein Vertreter von Paramount zeigte sich begeistert darüber, „die Schaffung eines Medien- und Unterhaltungsunternehmens der nächsten Generation zu verwirklichen“. Die Paramount-Aktie verlor unmittelbar nach den Abstimmungsergebnissen etwa 4,8 %. Die Aktien von Warner Bros. Discovery blieben relativ unverändert. Der Weg zur Genehmigung am Donnerstag war mit einigem Wettbewerbsdrama verbunden. Netflix hatte ein konkurrierendes Angebot für Paramount eingereicht, doch der Streaming-Dienst zog sein Angebot schließlich zurück, nachdem Paramount bessere Konditionen vorgelegt hatte. Der Tech-Magnat Larry Ellison unterstützt Paramount finanziell, während sein Sohn David eine Führungsfunktion übernimmt. Larry Ellison wurde am selben Tag, an dem die Aktionäre ihre Stimme abgegeben hatten, bei einem Abendessen mit Präsident Trump im US-amerikanischen Friedensinstitut in Washington D.C. gesehen. Die Transaktion muss noch vom US-Justizministerium und den Aufsichtsbehörden in Europa genehmigt werden. Obwohl die Unternehmen einen Fertigstellungstermin im September 2026 anstreben, bleibt die behördliche Genehmigung ungewiss. Mehrere gewählte Beamte haben kartellrechtliche Einwände geäußert. Der Schauspieler Mark Ruffalo, bekannt für die Darstellung des Hulk, sollte an Demonstrationen vor dem Veranstaltungsort für das Abendessen in Washington D.C. teilnehmen. Die Organisatoren bezeichneten die Veranstaltung als „Korruptionsgala“. Sollten die Aufsichtsbehörden dem Deal zustimmen, würde Paramount die HBO Max-Abonnentenbasis von Warner Bros. Discovery in seine bestehende Streaming-Infrastruktur integrieren. Durch die Übernahme würde auch die Kontrolle über CNN, Food Network, Discovery Channel und mehrere Sportimmobilien übertragen. Im April unterzeichneten über 1.400 Fachleute aus Film und Fernsehen – darunter Emma Thompson, Ben Stiller und Javier Bardem – gemeinsam ein Schreiben, in dem sie davor warnten, dass der Zusammenschluss einer ohnehin schon angeschlagenen Branche schaden würde. „Das Ergebnis werden weniger Möglichkeiten für YouTuber, weniger Arbeitsplätze im gesamten Produktionsökosystem, höhere Kosten und weniger Auswahl für das Publikum sein“, heißt es in dem Brief. Paramount reagierte, indem es sein Engagement für kreative Talente bekräftigte und seine Absicht zum Ausdruck brachte, zu garantieren, dass „Schöpfer mehr Möglichkeiten für ihre Arbeit haben, nicht weniger.“ Die Entwicklung von CNN unter der Führung der Ellison-Familie hat große Aufmerksamkeit erregt. Präsident Trump hat den Kabelnachrichtensender wiederholt kritisiert und im Dezember erklärt, dass seiner Meinung nach die Veräußerung als Bedingung für jede Warner Bros.-Transaktion erfolgen sollte. Das aktuelle konventionelle Fernsehportfolio von Paramount umfasst Nickelodeon, CBS und Comedy Central. Das fusionierte Unternehmen würde auch die geistige Eigentumsbibliothek von WBD kontrollieren, darunter Franchises wie Harry Potter und Game of Thrones. Die Zustimmung der Aktionäre am Donnerstag stellt den jüngsten Kontrollpunkt in einer Transaktion dar, die erstmals vor einigen Monaten diskutiert wurde. Die behördliche Prüfung stellt nun das letzte – und unvorhersehbarste – Hindernis dar, bevor der Deal abgeschlossen werden kann.