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Warren Buffett warnt vor Krypto-Spekulationen

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Warren Buffett warnt vor Krypto-Spekulationen

Warren Buffett, Executive Chairman von Berkshire Hathaway (NYSE: BRK), warnte Anleger vor dem Anstieg spekulativer Aktivitäten, insbesondere auf dem Kryptomarkt. Laut einem CNBC-Interview, das auf der Berkshire Hathaway-Jahrestagung 2026 aufgezeichnet wurde, erklärte Buffett, dass Investoren noch nie so spielfreudig gewesen seien wie jetzt. Der 95-jährige amerikanische Investor verglich die heutigen Märkte mit einer Kirche mit angeschlossenem Casino, als er nach seiner Meinung zu den aktuellen makroökonomischen Bewertungen gefragt wurde. „Wenn Sie Ein-Tages-Optionen kaufen oder verkaufen, dann ist das keine Investition, es ist keine Spekulation, es ist ein Glücksspiel … Wir hatten also noch nie Menschen in einer größeren Glücksspiellaune als jetzt“, sagte Buffett. Auf dem Berkshire-Hathaway-Treffen 2018 bezeichnete Buffett Bitcoin als „Rattengift im Quadrat“ und argumentierte immer wieder, es sei rein spekulativ. Unter Berufung auf den mangelnden Cashflow von Kryptowährungen mahnt Buffett die Anleger zur Vorsicht. Obwohl Buffett Anleger vor spekulativem Glücksspiel gewarnt hat, räumte er ein, dass jüngere Anleger einen echten technologischen Vorsprung haben. Er gab an, dass er seit mehreren Jahren nichts über neue Branchen gelernt habe. „Ich habe seit einigen Jahren keine neuen Branchen mehr kennengelernt. Ich werde keinen Vorteil gegenüber einer ganzen Reihe junger Leute haben, die tatsächlich damit aufgewachsen sind und die Produkte verwendet haben“, sagte er. Berkshire Hathaway ist bei Investitionen in aufstrebende Technologiebranchen, insbesondere im Zusammenhang mit Web3, vorsichtig geblieben. Der Bargeldbestand des Unternehmens ist unter CEO Greg Abel, der im Januar 2026 das Ruder übernahm, auf den Rekordwert von 397 Milliarden US-Dollar angewachsen. Berkshire hat nicht in regulierte Krypto-Investitionsinstrumente wie Spot-Bitcoin (BTC) Exchange Traded Funds (ETFs) investiert. Dennoch stimmte Buffett zu, dass sich die besten Chancen ergeben, wenn die makroökonomischen Aussichten zu Panik führen. Diese Ansicht könnte relevant sein, da der Kryptomarkt im vergangenen Jahr stark zurückgegangen ist, obwohl die wichtigsten Aktienindizes kürzlich neue Höchststände erreicht haben.

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