Wohlhabender Investor warnt davor, dass Kryptowährungen keinen inneren Wert haben und anfällig für Beschlagnahmungen sind

Der kanadische Milliardär und Philanthrop und prominente Goldbefürworter Frank Giustra hat die heftige Debatte um den Status der Kryptowährung als sicherer Hafen neu entfacht. Der Magnat hat gewarnt, dass der Kryptosektor tatsächlich anfällig für staatliche Eingriffe sei.
„Es gibt kein Entrinnen“
Giustras jüngste Kritik wurde durch Äußerungen prominenter Medienpersönlichkeiten und des US-Finanzministers Scott Bessent zur bundesstaatlichen Beschlagnahmung von Kryptowährungs-Wallets im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar ausgelöst.
„Einige von ihnen tippen gerade in ihre Brieftaschen und haben keine Ahnung, dass sie bereits weg sind“, sagte Bessent.
Giustra nutzte die Nachricht, um die angebliche Schwachstelle von Bitcoin anzuprangern.
Ein Krypto-Befürworter wies darauf hin, dass auswendig gelernte Startphrasen von Regierungen nicht beschlagnahmt werden können. Giusta kauft dies jedoch nicht ab.
„Sir, Sie müssen sich nur die gesamte Zusammensetzung der Bitcoin-Reserve der US-Regierung ansehen“, entgegnete Giustra. „Bitcoin wurde zu 100 % beschlagnahmt. Sie können es zurückverfolgen und Sie schließlich finden.
Ein lauter Bitcoin-Skeptiker
Giustra hat Investoren wiederholt daran erinnert, dass die Public-Ledger-Technologie dauerhafte Spuren hinterlässt.
Er argumentierte, dass Bitcoin bei weitem nicht so sicher vor den „neugierigen Blicken einer Regierung in der Krise“ sei wie physisches Gold.
Laut Giusta wurde der gesamte Bitcoin-Vorrat der US-Regierung im Wert von mehreren Milliarden Dollar durch Beschlagnahmung erlangt. „Ich schlafe lieber nachts“, fügte er hinzu.
Giustra demontierte auch das Kernkonzept der Dezentralisierung von Kryptowährungen und verwies auf die institutionelle Akzeptanz als Hauptrisikofaktor. „Die Wall Street besitzt und kontrolliert das Ergebnis“, warnte er.
Der kanadische Milliardär erklärte, dass Bitcoin diesen praktischen Wert „nicht so sehr“ habe.