Was passiert mit dem Preis von Bitcoin, wenn der Krieg zwischen den USA und dem Iran endet? Hier sind die Vorhersagen der Experten

Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, dass der Krieg mit dem Iran bald enden könnte, haben den Optimismus auf den Kryptowährungsmärkten gestärkt, während Analysten begonnen haben, die Auswirkungen eines möglichen Waffenstillstands auf den Bitcoin-Preis abzuschätzen.
Nach jüngsten widersprüchlichen Botschaften aus dem Weißen Haus löste Trumps Aussage, dass „der Krieg bald enden wird“, eine schnelle Reaktion an den Märkten aus. Bis heute ist Bitcoin auf 68.594 US-Dollar gestiegen, während Ethereum und Altcoins ebenfalls Zuwächse verzeichneten. Marktexperten zufolge könnte es zu einer kurzfristigen Trendwende bei Krypto-Assets kommen, wenn die geopolitischen Spannungen nachlassen. Norman Wooding, CEO von SCRYPT, erklärte, dass sich die Nachfrage nach sicheren Häfen bei geringerer Spannung auf traditionelle Risikoanlagen verlagern könnte. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten zu einer erhöhten Volatilität sowohl auf den Kryptomärkten als auch auf den traditionellen Märkten geführt haben.
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Der Forschungsleiter von CoinShares, James Butterfill, argumentierte, dass geopolitische Entwicklungen in den letzten Monaten eine wichtige Rolle bei der Leistung von Bitcoin gespielt hätten. Laut Butterfill weist Bitcoin zwar immer noch die Eigenschaften eines „riskanten Vermögenswerts“ auf, hat jedoch durch die kürzliche Outperformance gegenüber Aktien vorübergehend die Wahrnehmung eines „sicheren Hafens“ erlangt. Analysten sagen jedoch, dass ein möglicher Friedensprozess kurzfristig den Wiedereintritt in die Kryptomärkte unterstützen könnte. Dennoch ist ein Wandel in den Anlegerprofilen bemerkenswert. Berichten zufolge verfolgen institutionelle Anleger, insbesondere Pensionsfonds und Universitätsfonds, eine langfristige Sicht auf Krypto-Assets und ändern ihre Position nicht aufgrund kurzfristiger geopolitischer Entwicklungen.
Andererseits bleiben die Ölpreise laut Experten eine entscheidende Variable für die Richtung der Kryptowährungsmärkte. Steigende Energiepreise nach Ausbruch des Krieges haben dazu geführt, dass die Zentralbanken Zinssenkungen verschoben haben, was die Liquidität auf den Märkten einschränkte. Wenn der Konflikt jedoch nachlässt und die Ölpreise fallen, könnte dies den Inflationsdruck verringern und den Weg für eine lockerere Geldpolitik ebnen, wodurch ein unterstützendes Umfeld für Bitcoin geschaffen würde.
*Dies ist keine Anlageberatung.