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Das Weiße Haus gibt eine pessimistische Einschätzung des Waffenstillstands im Iran ab und verweist auf geringe Chancen auf eine Verlängerung

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cryptonewstrend.com
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Das Weiße Haus gibt eine pessimistische Einschätzung des Waffenstillstands im Iran ab und verweist auf geringe Chancen auf eine Verlängerung

US-Präsident Donald Trump sagte in einer Erklärung zur Verlängerung des Waffenstillstandsabkommens mit Iran, dass eine Verlängerung des Abkommens unter den gegenwärtigen Umständen „ziemlich unwahrscheinlich“ sei.

Im Vorfeld des Waffenstillstands, der am Mittwochabend Washingtoner Zeit enden soll, erklärte Trump, dass ein Konflikt unvermeidlich sein könnte, wenn keine Einigung zwischen den Parteien erzielt werden könne. Trump kündigte an, dass US-Vizepräsident JD Vance heute nach Pakistan reisen werde und die Verhandlungen in diesem Rahmen fortgesetzt würden. Er behauptete, dass die Straße von Hormus erst nach der Unterzeichnung eines formellen Abkommens wieder geöffnet werde, und erklärte, dass die Gespräche mit Iran für alle Parteien von Vorteil seien. Der US-Präsident deutete zudem an, dass er möglicherweise persönlich an den Gesprächen teilnehmen möchte, dies aber nicht für notwendig halte.

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Die Märkte schwankten nach Trumps Äußerungen. Der S&P 500-Index weitete seine Verluste auf 0,5 % aus, während die Ölpreise kurzzeitig um 1 US-Dollar stiegen. Andererseits verstärkten Äußerungen iranischer Seite die Unsicherheit rund um den Verhandlungsprozess. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die für ihre engen Beziehungen zum Iran bekannt ist, berichtete am 20. April, dass die Entscheidung der Teheraner Regierung, nicht an den Gesprächen teilzunehmen, unverändert geblieben sei. Dies deutete darauf hin, dass die diplomatischen Kontakte zwischen den Parteien noch keine konkreten Fortschritte erzielt hatten.

Auch aus Europa kamen Einschätzungen zu diesem Thema. Der französische Präsident Emmanuel Macron kritisierte sowohl die USA als auch den Iran für ihre Haltung zur Schließung der Straße von Hormus und argumentierte, dass beide Seiten den falschen Ansatz verfolgten.

Darüber hinaus bereiten die USA nach Informationen von Axios die Ausrichtung einer neuen Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon am 23. April vor.

*Dies ist keine Anlageberatung.