Weißes Haus wägt ab: POTUS-Kommentare zur Nation im Nahen Osten

US-Präsident Donald Trump deutete in seinen Äußerungen zum Iran an, dass diplomatische Gespräche im Gange seien und argumentierte, dass die Regierung in Teheran eine Einigung erzielen wolle.
Trump erklärte: „Wir verhandeln mit dem Iran“ und behauptete, dass der Iran „praktisch um ein Abkommen bettele“. Allerdings warnte er auch davor, dass ein neuer militärischer Angriff auf den Iran möglich sei, und fügte hinzu, dass eine Entscheidung bezüglich Iran bald bekannt gegeben werde. Mit der Zunahme der geopolitischen Spannungen kommt es auch an der NATO-Front zu bemerkenswerten Entwicklungen. Berichten zufolge erwägt das Bündnis eine mögliche Mission, um die Sicherheit der Durchfahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten, falls der Seeverkehr bis Juli unterbrochen sein sollte. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass in dieser Frage noch kein vollständiger Konsens unter den NATO-Mitgliedern besteht. Während einige Länder eine Intervention befürworten, lehnen andere eine weitere Beteiligung an Konflikten im Zusammenhang mit dem Iran ab.
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Die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus, einem der kritischsten Energietransitpunkte der Welt, übt weiterhin Druck auf die Energiemärkte aus. Die Öl- und LNG-Preise steigen, während die Sorgen über das globale Wirtschaftswachstum zunehmen. Insbesondere die Erwartung, dass steigende Energiekosten die Inflation wieder beschleunigen könnten, schwächt die Risikobereitschaft an den Märkten. An der makroökonomischen Front kam es zu einer bemerkenswerten Bewegung an den US-Anleihemärkten. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen stieg auf 5,18 % und erreichte damit den höchsten Stand seit 2007. Steigende Energiepreise, zunehmende Haushaltsdefizite und schwache Erwartungen an eine Steuerreform trugen allesamt zur Beschleunigung der weltweiten Anleiheverkäufe bei.
Auch die Markterwartungen hinsichtlich der Zinspolitik der US-Notenbank haben begonnen, sich zu verschieben. Während zuvor die Erwartung von Zinssenkungen im Laufe des Jahres im Vordergrund stand, haben die jüngsten Entwicklungen dazu geführt, dass Anleger ein Szenario einer „langen Periode hoher Zinsen“ einpreisen.
*Dies ist keine Anlageberatung.