Cryptonews

Warum greift Elizabeth Warren Ripple an? Die Antwort verrät, wer den CLARITY Act wirklich fürchtet

Source
CryptoNewsTrend
Published
Warum greift Elizabeth Warren Ripple an? Die Antwort verrät, wer den CLARITY Act wirklich fürchtet

Senatorin Elizabeth Warren sandte einen Brief an das Amt des Währungsprüfers, in dem sie neun Bank-Charteranträge in Frage stellte. Zu den Namen auf dieser Liste gehörten Coinbase, Ripple und Paxos. Aber Analysten, die den Brief verfolgten, bemerkten etwas Besonderes an seiner Struktur.

Für diejenigen, die die Verhandlungen zum CLARITY Act aufmerksam verfolgten, war die Positionierung nicht subtil. Warren führte keine routinemäßige behördliche Untersuchung durch. Sie sendete ein Signal darüber, welches Unternehmen ihrer Meinung nach die größte Bedrohung für die bestehende Bankenordnung darstellt.

Warum genau Ripple?

Experten wie Paul Barron sagten, dass Warren Ripple nicht wegen der Taten von Ripple angreift. Sie greift Ripple aufgrund dessen an, was Ripple vorhat.

Wenn das CLARITY-Gesetz verabschiedet wird, würde es Krypto-Plattformen den rechtlichen Rahmen geben, aktivitätsbasierte Belohnungen für den Besitz digitaler Vermögenswerte anzubieten. Banken haben monatelang Lobbyarbeit gegen diese Bestimmung betrieben und davor gewarnt, dass Geld von traditionellen Bankkonten auf Kryptoplattformen fließen würde. Warren war während dieses Kampfes ihr lautstärkster Verbündeter im Kongress.

Ripple ist mit seiner Kombination aus institutioneller Zahlungsinfrastruktur, RLUSD-Stablecoin, Ripple Prime-Brokerage und dem $XRP-Ledger in der Lage, mehr von dieser potenziellen Einlagenmigration zu nutzen als fast jedes andere Unternehmen in diesem Bereich. Wenn das CLARITY Act verabschiedet wird und das Worst-Case-Szenario des Bankensektors eintritt, steht Ripple wahrscheinlich ganz oben auf der Liste der Nutznießer.

Die SEC-Richtlinienänderung, die alles verändert

Den Druck auf Warren und die Bankenlobby noch weiter zu erhöhen, ist eine stille, aber bedeutende Veränderung bei der SEC. Die Kommission beendete offiziell ihre Politik von 1972, die es den Angeklagten untersagte, in Vollstreckungsfällen ein Fehlverhalten zu leugnen.

Nach der alten Richtlinie konnten Unternehmen, die sich mit der SEC geeinigt hatten, nicht öffentlich erklären, dass sie nichts falsch gemacht hatten. Nach der neuen Richtlinie ist dies möglich. Für Ripple, das seine SEC-Klage beigelegt hat und stets darauf bestanden hat, nichts falsch gemacht zu haben, könnte diese Änderung es dem Unternehmen ermöglichen, seine Position offiziell und öffentlich auf eine Weise darzulegen, die zuvor verboten war.

Diese Art der öffentlichen Rechtfertigung würde in Kombination mit dem CLARITY Act, der möglicherweise den Nichtsicherheitsstatus von $