Wird der Bitcoin-Preis nach der Verabschiedung des CLARITY Act steigen? Experte sagt „Nein“

Während viele Händler erwarten, dass der CLARITY Act eine große Bitcoin-Rallye auslösen wird, sagt Brian Dixon, dass der Markt möglicherweise nicht sofort reagiert. Als er zusammen mit Grant Cardone auf der 10X-Konferenz sprach, sagte Dixon: „Am Tag danach glaube ich nicht, dass es viel bringt“, und bezog sich dabei auf die kurzfristige Preisentwicklung von Bitcoin, wenn das Gesetz verabschiedet wird.
Stattdessen argumentierte Dixon, dass sich die wahren Auswirkungen der Gesetzgebung wahrscheinlich erst viel später entfalten würden. Seiner Meinung nach geht es beim CLARITY Act nicht darum, sofort eine „grüne Kerze“ zu schaffen, sondern darum, langfristiges Vertrauen in die Kryptomärkte aufzubauen.
Dixon erklärte, dass die größten Auswirkungen in den nächsten 6 bis 18 Monaten allmählich zum Tragen kommen könnten, da die Klarheit der Regulierung große Institute dazu ermutigt, aggressiver in den Markt einzutreten.
„Ich denke, das ist es, was diesen großen Unternehmen und großen Institutionen grünes Licht gibt“, sagte Dixon. Er fügte hinzu, dass Unternehmen beginnen könnten, „systematisch, Quartal für Quartal, 10 Milliarden, 20 Milliarden, 50 Milliarden pro Organisation einzusetzen“.
Laut Dixon warten große Unternehmen und institutionelle Anleger immer noch auf klarere Krypto-Regulierungen, bevor sie ernsthafte Bitcoin-Zuteilungen vornehmen. Sobald dieser Rahmen existiert, erwartet er eine stetige institutionelle Anhäufung und nicht eine einzige explosive Bewegung.
„Diese allmähliche Akkumulation ist die größere Geschichte“, schlug Dixon vor und betonte, dass langfristige Kapitalflüsse wichtiger sind als kurzfristige Markthype.
Staatsfonds des Nahen Ostens kaufen bereits
Dixon betonte auch die wachsende Rolle von Staatsfonds, insbesondere im Nahen Osten. Er erklärte, dass viele internationale Fonds genau beobachten, wie die Vereinigten Staaten mit der Kryptoregulierung umgehen, bevor sie ihr Engagement in digitalen Vermögenswerten erhöhen.
Er verwies insbesondere auf Mubadala, den Staatsfonds von Abu Dhabi, und sagte, die Gruppe habe „diese Bitcoin bereits systematisch erworben, wenn sie glaubt, dass sie einen Abschlag hat“.
Laut Dixon könnten klarere US-Vorschriften diese Fonds dazu ermutigen, ihre Käufe noch weiter auszuweiten.
„Es ist ein Strukturboden“
Für Dixon geht es beim CLARITY Act letztlich darum, eine Marktinfrastruktur zu schaffen, und nicht darum, eine kurzfristige Rallye auszulösen. Seine Botschaft blieb während der gesamten Diskussion konsistent: Bitcoin wird nach der Verabschiedung des Gesetzentwurfs möglicherweise nicht über Nacht explodieren, aber die Gesetzgebung könnte die strukturellen Grundlagen schaffen, auf die Institutionen gewartet haben, bevor sie großes Kapital in Kryptomärkte stecken.