Cryptonews

Wird der Bitcoin-Preis bis Ende 2026 250.000 US-Dollar erreichen? Analyst wägt ab

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Wird der Bitcoin-Preis bis Ende 2026 250.000 US-Dollar erreichen? Analyst wägt ab

Die jüngste Erholung von Bitcoin hat die Debatte darüber neu entfacht, ob der Vermögenswert vor Ende 2026 250.000 US-Dollar erreichen kann. Der erfahrene Händler Peter Brandt hat sich gegen dieses Ziel gewehrt und erklärt, dass der aktuelle Chart nicht die Art von Bodenmuster zeigt, die für eine solche Bewegung erforderlich wäre. Bitcoin wird bei etwa 77.000 US-Dollar gehandelt, nachdem es von den jüngsten Intraday-Niveaus abgerutscht ist. Marktdaten zeigen auch ein höheres Handelsvolumen, während die Derivateaktivität auf Gewinnmitnahmen bei Händlern hindeutet.

Peter Brandt lehnt Bitcoin-Anruf über 250.000 US-Dollar ab

Peter Brandt ging in einem Beitrag vom 28. April auf Brandt teilte einen täglichen Bitcoin-Chart mit und beschrieb den Aufbau als aufsteigenden Kanal.

Der erfahrene Händler sagte, Bitcoin könne noch weitere Zuwächse verzeichnen. Er lehnte jedoch die Vorstellung ab, dass der Vermögenswert ein bullisches Bodenmuster gebildet habe. Er wies auch Behauptungen zurück, dass Bitcoin auf dem Chart ein Flaggenmuster forme.

Brandts Kommentare kamen zu einem Zeitpunkt, an dem einige Marktteilnehmer weiterhin höhere Bitcoin-Ziele formulieren. Tom Lee von Fundstrat und Autor Robert Kiyosaki haben ihre optimistischen Ansichten mit der institutionellen Nachfrage, dem Erkennen von Bitcoin-ETF-Zuflüssen und der Verbesserung der US-Kryptoregulierung in Verbindung gebracht.

Brandts Sichtweise konzentriert sich jedoch eher auf die Preisstruktur als auf umfassende Marktnarrative. Sein Diagramm deutet darauf hin, dass sich Bitcoin innerhalb eines definierten Kanals bewegt und sich nicht auf einen scharfen Ausbruch in Richtung 250.000 US-Dollar vorbereitet.

BTCUSD 1-Tages-Chart | Quelle: X

Der Bitcoin-Preis liegt nach dem Rückgang bei etwa 77.000 US-Dollar

Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um etwa 2 % gefallen und wurde bei etwa 76.438 $ gehandelt. Sein 24-Stunden-Tiefststand lag bei 76.384 US-Dollar, während der Höchstwert 79.327 US-Dollar erreichte. Unterdessen stieg das Handelsvolumen von $BTC im gleichen Zeitraum um fast 40 %.

Der Schritt erfolgte, nachdem es Bitcoin nicht gelungen war, höhere Intraday-Niveaus zu halten. Händler verbuchten Gewinne, da der Markt auf neue geopolitische Entwicklungen in den USA und im Iran reagierte.

BTCUSD 1-Tages-Chart | Quelle: CoinCodex

Berichten zufolge prüfen die USA den Vorschlag Irans, die Straße von Hormus wieder zu öffnen und den Krieg zu beenden. Die Entwicklung erfolgte, als die Ölpreise leicht stiegen, was den Druck auf alle Risikoanlagen erhöhte.

Der Rückgang von Bitcoin folgte auch der allgemeinen Vorsicht auf den Derivatemärkten. Futures-Händler reduzierten ihr Engagement nach der jüngsten Preiserholung und zeigten gemischtes Vertrauen in den kurzfristigen Trend.

Derivatedaten zeigen Gewinnmitnahmen

Die Daten von CoinGlass zeigten eine schwächere Aktivität im Open Interest für Bitcoin-Futures. Das gesamte offene Interesse an BTC-Futures sank innerhalb von 24 Stunden um fast 2,50 % auf 56,70 Milliarden US-Dollar.

Auch das Open Interest an CME sank innerhalb einer Stunde um 0,32 %. Binance verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 0,39 %. Diese Schritte deuten auf eine geringere Hebelwirkung bei Futures-Händlern hin. Ein geringeres offenes Interesse während eines Preisrückgangs zeigt häufig an, dass Händler Positionen schließen. In diesem Fall deuten die Daten auf Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Anstieg von Bitcoin hin.

Das Handelsvolumen von Bitcoin bleibt jedoch erhöht. Das zeigt eine aktive Beteiligung, da Händler die Preisrichtung in der Nähe der 77.000-Dollar-Marke neu bewerten.

Markt beobachtet Regulierung und Q2-Ziele

Bitcoin-Analysten betrachten weiterhin die US-Kryptoregulierung als einen wichtigen Marktfaktor. Mike Novogratz, CEO von Galaxy, sagte, dass Bitcoin im zweiten Quartal 90.000 US-Dollar erreichen könnte, wenn Präsident Donald Trump im Juni den CLARITY Act unterzeichnet.

Der CLARITY Act bleibt Teil der breiteren Diskussion über die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten. Befürworter erwarten klarere Marktregeln, um die institutionelle Beteiligung an Krypto zu unterstützen.

Auch die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs bleiben ein wichtiger Punkt. Die institutionelle Nachfrage hat mehrere optimistische Prognosen gestützt, obwohl Brandts jüngste Kommentare zeigen, dass Analysten bei extremen Zielen vorsichtig bleiben.