Werden die meisten Anti-Krypto-Kongressabgeordneten ihren Sitz verlieren?

Der amtierende demokratische Abgeordnete Brad Sherman, der als einer der lautstärksten Anti-Krypto-Politiker in Washington gilt, steht vor einer bemerkenswerten Herausforderung durch den kryptowährungsfreundlichen Kandidaten Jake Levine.
Es gilt als sicherer blauer Sitz und Sherman konzentriert sich während der Kampagne stark auf seine Anti-Krypto-Haltung.
Der „sichere“ Sitz
Es wird allgemein erwartet, dass Sherman seinen Sitz in CA-32 behält. Er verfügt über einen starken Vorsprung im Rennen und einen enormen Geldvorteil.
Er steht jedoch vor einer ziemlich bemerkenswerten Hauptherausforderung seitens Levine, der danach strebt, eine neue Führungsgeneration in den Kongress zu bringen.
Levine war zuvor als Beamter der nationalen Sicherheit im Weißen Haus tätig. Während der vorherigen Regierung war er als Chief Climate Officer für die U.S. International Development Finance Corporation tätig.
Der Emporkömmling konzentriert sich auf lokale Themen wie die Senkung der Versorgungskosten und den Bau von bezahlbarem Wohnraum.
Shermans Anti-Krypto-Kreuzzug
Sherman übt seit Jahren scharfe Kritik an der Digital-Asset-Branche und ist nach wie vor eine der lautesten Anti-Krypto-Stimmen im Kongress. Er hat verschiedene Kryptowährungen ins Visier genommen (zum Beispiel behauptete er, XRP sei ein Wertpapier).
Laut dem dezentralen Finanzunternehmer Robert Leshner fungierte Sherman als „Handler im Kongress“ des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler und bleibt „ein ebenso feindseliger Gegner, wie Krypto im Haus haben kann“.
Leshner wies kürzlich auf
Der bizarrste Aspekt von Shermans aggressivem Wahlkampf ist jedoch die fehlende tatsächliche Beteiligung der Industrie am Rennen. Leshner stellte fest, dass „kein Cent“ aus Krypto-PACs zur Unterstützung von Levine ausgegeben wurde. Dennoch nutzt Sherman die Branche präventiv als politisches Schreckgespenst.
Sherman hat kürzlich mindestens drei Kampagnenmailer verteilt, die sich explizit auf Kryptowährungen konzentrieren. Sie geben an, dass Kryptowährungen eine „systemische Bedrohung“ darstellen, die Kriminellen und Menschenrechtsverletzern ermöglicht. Sie behaupten ausdrücklich, dass „Krypto Shermans Gegner finanziert.“
Brad Sherman hat gerade DREI Mailer speziell zum Thema Krypto verschickt, ohne seinen Gegner @jakeclevine zu nennen, also würde ich nicht sagen, dass er bisher im Rennen fehlt, er benutzt ihn wieder einmal als Schreckgespenst pic.twitter.com/USR0oXwKrv
– Robert Leshner (@rleshner) 26. Mai 2026
Sherman gilt derzeit als großer Favorit für den Einzug in die Top-2-Vorwahl am 2. Juni, aber er scheint definitiv besorgt zu sein.