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Wird der Aufwärtstrend bei Bitcoin zurückkehren? Experten äußern sich zur Zukunft von BTC

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Wird der Aufwärtstrend bei Bitcoin zurückkehren? Experten äußern sich zur Zukunft von BTC

Die Kryptowährungsbörse Bitfinex erklärte in ihrem jüngsten Marktbericht, dass die Aufwärtsdynamik von Bitcoin allmählich nachlässt und dass der makroökonomische Druck die Risikobereitschaft auf dem Markt verringert.

Nach Angaben des Unternehmens erhöhen die Abschwächung der Unternehmensnachfrage, die abnehmenden Erwartungen an Zinssenkungen und der zunehmende Inflationsdruck die Abwärtsrisiken für den Bitcoin-Preis. Laut Bitfinex-Daten startete Bitcoin die Woche bei 82.160 US-Dollar, schaffte es jedoch erneut nicht, die starke Widerstandszone zwischen 80.000 und 83.000 US-Dollar zu durchbrechen. Mit einem wöchentlichen Verlust von 4,6 % begann der $BTC erneut, unter dem Niveau von 77.000 $ zu testen, beeinflusst durch geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise. Analysten gaben an, dass die Aufrechterhaltung dieses Niveaus, das nahe der Monatseröffnung liegt, für die Fortsetzung der aktuellen Erholung von entscheidender Bedeutung ist.

Der Bericht stellte fest, dass der Rückgang von Bitcoin nicht nur auf Preisbewegungen beschränkt war. Darin heißt es, dass es letzte Woche einen Nettoabfluss von rund 1 Milliarde US-Dollar aus US-Spot-Bitcoin-ETFs gab, womit eine sechswöchige Serie ununterbrochener Zuflüsse endete. Auch der IBIT ETF, angeboten von BlackRock, einem der weltweit größten Vermögensverwaltungsunternehmen, war von institutionellen Abzügen betroffen. Darüber hinaus deutete die Abschwächung bei ertragsgenerierenden Produkten wie STRC auf eine gleichzeitige Verengung der marginalen Nachfragequellen auf dem Markt hin.

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Auch On-Chain-Daten deuten auf eine nachlassende Marktdynamik hin. Während die monatlichen Kapitalzuflüsse mit rund 2,8 Milliarden US-Dollar weiterhin positiv sind, liegt dies deutlich unter den Zuflüssen von 10 Milliarden US-Dollar, die während starker Bullenmärkte beobachtet wurden. Laut Bitfinex deutet dies darauf hin, dass institutionelle Anleger trotz der Erholung von Bitcoin in Richtung 82.000 US-Dollar nicht genügend Vertrauen zeigen, um makroökonomische Schocks zu verkraften.

An der makroökonomischen Front wurde festgestellt, dass das Szenario eines „langfristig hohen Zinssatzes“ in den USA wieder an Stärke gewonnen habe. Der Anstieg der VPI-Daten vom April auf 3,8 % im Jahresvergleich zeigte, dass nicht nur die Energiepreise, sondern auch die anhaltende Inflation im Dienstleistungssektor den Preisdruck verstärkte. Da das Reallohnwachstum negativ wurde und die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen den höchsten Stand der letzten Jahre erreichten, wurde festgestellt, dass die Märkte begonnen haben, ihre Erwartungen an Zinssenkungen in diesem Jahr zurückzuziehen.

In dem Bericht wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Störungen in der Straße von Hormus die weltweite Ölversorgung negativ beeinflussten und dass der Anstieg der Brent-Rohölpreise über 100 US-Dollar pro Barrel den Inflationsdruck erhöhte. Es stellte fest, dass steigende Energiekosten sich direkt auf die Kraftstoff-, Transport- und Verbraucherpreise auswirkten und die Nachfrage nach riskanten Vermögenswerten schwächten.

Dennoch wurde betont, dass die regulatorischen Entwicklungen und der institutionelle Ausbau im Kryptosektor weitergehen. Die Weiterentwicklung des CLARITY Act durch den Bankenausschuss des US-Senats wurde als bedeutender Schritt hin zu einer klareren Definition der Kompetenzgrenzen zwischen der SEC und der CFTC angesehen. Darüber hinaus zeigte die Einführung des Spot-Hyperliquid-ETF mit integrierten Einsatzprämien durch das digitale Vermögensverwaltungsunternehmen Bitwise das anhaltende institutionelle Interesse an fortschrittlichen Krypto-Investmentprodukten über $BTC und ETH hinaus. Bitfinex warnte jedoch, dass steigende Inflationserwartungen und steigende Anleiherenditen kurzfristig den Druck auf die Märkte für digitale Vermögenswerte erhöhen könnten. Nach Angaben des Unternehmens deuten starke Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs darauf hin, dass Anleger beginnen, ihr Engagement in riskanten Vermögenswerten zu reduzieren.

*Dies ist keine Anlageberatung.