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XRP hat einige der kürzlich vom IWF identifizierten Tokenisierungsprobleme gelöst: Validator

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cryptonewstrend.com
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XRP hat einige der kürzlich vom IWF identifizierten Tokenisierungsprobleme gelöst: Validator

Ein XRPL-Validator sagt, dass $XRP einige der kürzlich vom IWF geäußerten Bedenken hinsichtlich der Einführung tokenisierter Finanzen ausräumt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte kürzlich eine Mitteilung zur Tokenisierung und Blockchain-Technologie und betonte, dass die Idee zwar vielversprechend sei, aber auch Risiken für das globale Finanzsystem mit sich bringen könnte. Als Reaktion darauf argumentierte Vet, ein lautstarker Validator des $XRP Ledger, dass XRPL bereits einige der Probleme löst, auf die der IWF hingewiesen hat.

Wichtige Punkte

Der IWF erklärte, dass die Tokenisierung eine sofortige Abwicklung, Automatisierung und Liquidität in Echtzeit ermöglicht und die Funktionsweise von Finanzsystemen grundlegend verändert.

Es wurde jedoch auch vor mehreren Problemen gewarnt, die aufgrund seiner Geschwindigkeit, Komplexität und der Möglichkeit einer Marktfragmentierung auftreten könnten.

Der XRPL-Validator Vet argumentiert, dass XRPL die Compliance-Bedenken durch Funktionen wie XLS-80 und XLS-81 löst.

Er fügte hinzu, dass anstelle komplexer Systeme, die 190 Liquiditätspools für 20 Zentralbanken erfordern, ein neutraler Brückenwert wie $XRP eine bessere Wahl sein könnte.

Der IWF listet die wichtigsten Risiken im tokenisierten Finanzwesen auf

In der kürzlich veröffentlichten Mitteilung sagte der IWF, dass das Risiko die größte Sorge bei der Tokenisierung sei. Während es einige traditionelle Probleme wie das Kontrahentenrisiko reduziert, bringt es auch neue mit sich.

Da beispielsweise Transaktionen, Nachschussforderungen und Liquidationen sofort erfolgen, könnte Marktstress zu schnellen Ausverkäufen und starker Volatilität führen, bevor die Regulierungsbehörden reagieren können.

In der Notiz wurde auch gewarnt, dass die Echtzeitabwicklung traditionelle Puffer beseitigen könnte, was bedeutet, dass Institute immer über genügend Liquidität verfügen müssen, was das Risiko plötzlicher Engpässe erhöht. Außerdem können gemeinsam genutzte Systeme zu Single Points of Failure werden.

Der IWF argumentierte außerdem, dass Fehler in Smart Contracts oder Datenfeeds zu automatischen Ausfällen führen könnten, während Systeme wie Margin Calls Abschwünge verschlimmern könnten, indem sie gleichzeitige Verkäufe erzwingen. Darüber hinaus wurden Bedenken geäußert, dass schwächere Volkswirtschaften aufgrund ausländischer Stablecoins die Kontrolle über ihre Währungen verlieren könnten.

XRPL behebt bereits Compliance-Probleme

Als Reaktion darauf sagte Vet, dass der IWF einen großen Fehler begangen habe, indem er die integrierten Compliance-Funktionen von XRPL, insbesondere seinen Permissioned DEX und seine Permissioned Domain, nicht berücksichtigt habe. Er argumentierte, dass diese Funktionen bereits die vom IWF geäußerten Compliance-Bedenken lösen.

Ich denke, der IWF hat einen großen Fehler gemacht und die Berechnung ohne native On-Chain-Compliance durchgeführt, so wie wir $XRPs erlaubte DEX/Domain haben.

Außerdem, warum neutrale Vermögenswerte wie $XRP (oder ETH/BTC usw.) die Antwort auf ihre offene Vermögenslücke bei der Abwicklung sind:

1) Der IWF befürwortet… pic.twitter.com/s8UsmLUDNX

– Tierarzt (@Vet_X0) 2. April 2026

Vet wies darauf hin, dass der IWF aufgrund der KYC- und AML-Anforderungen institutionell kontrollierte, zugelassene Blockchains gegenüber nicht zugelassenen Blockchains bevorzugt.

Er sagte jedoch, XRPL habe dieses Problem bereits durch Upgrades wie XLS-80 und XLS-81 gelöst, die Anfang des Jahres Permissioned Domain und Permissioned DEX einführten. Diese Funktionen ermöglichen die Durchführung konformer Handels-, Kredit- und anderer Finanzaktivitäten direkt in der Kette.

Der XRPL-Validator machte auch auf dezentrale Identitäts- (DID) und Anmeldeinformationssysteme aufmerksam und sagte, dass diese noch mehr Anwendungsfälle unterstützen und die Compliance innerhalb des XRPL-Systems verbessern.

$XRP als neutrale Brücke

Darüber hinaus stimmte Vet dem IWF zu, dass die Liquiditätsfragmentierung ein echtes Problem sei. Er betonte, dass der IWF die Verwendung synthetischer digitaler Zentralbankwährungen (sCBDCs) vorschlägt, die private Emittenten mit Zentralbankreserven schaffen würden, um Risiken wie Geldmarktruns zu begegnen.

Er argumentierte jedoch, dass der IWF die Frage der Abwicklungsvermögenswerte nicht vollständig gelöst habe. In seinem Modell müssten die Zentralbanken Liquidität für jedes Stablecoin-Paar bereitstellen. Er erklärte, dass bei einer Beteiligung von 20 Zentralbanken 190 Liquiditätspools erforderlich wären, was die Verwaltung des Systems erschwere.

Vet stellte die Frage, ob die Zentralbanken angesichts der aktuellen Vertrauensprobleme realistischerweise so vielen bilateralen Vereinbarungen zustimmen würden. Stattdessen schlug er einen einfacheren Ansatz vor: die Nutzung eines neutralen Überbrückungsvermögens, um die Liquidität zusammenzuführen, ohne dass mehrere Vereinbarungen erforderlich wären. Insbesondere könnte $XRP als diese neutrale Brücke fungieren.