Eine kritische Bitcoin-Metrik hat Neuland erreicht: Die Auswirkungen verstehen

Das RVTS-Verhältnis, einer der bemerkenswertesten On-Chain-Indikatoren auf dem Kryptowährungsmarkt, hat für Bitcoin einen historischen Tiefstand erreicht. Der On-Chain-Analyst Joao Wedson gab an, dass die Nutzung des Bitcoin-Netzwerks auf den niedrigsten Stand aller Zeiten gesunken sei, was wichtige Signale hinsichtlich der Marktdynamik aussendet.
Laut Wedson misst das 28-Tage-RVTS-Verhältnis (Realized Value/Transaction Volume) das Verhältnis zwischen Marktkapitalisierung und dem angepassten Wirtschaftsvolumen des Netzwerks. Ein Anstieg dieses Verhältnisses deutet auf einen Rückgang der On-Chain-Aktivität hin. Jüngste Daten, die zeigen, dass der Indikator einen historischen Höchststand erreicht hat, deuten auf einen erheblichen Rückgang des Transaktionsvolumens hin und darauf, dass das Netzwerk in eine Phase praktisch „stiller“ Aktivität eingetreten ist. Der Analyst argumentierte, dass ähnliche Niveaus in vergangenen Zyklen typischerweise mit Markttiefs oder Phasen geringer Beteiligung zusammenfielen. Solche Extreme, die insbesondere in den Jahren 2012, 2015, 2019 und 2022 beobachtet wurden, traten in Zeiten zusammenbrechenden Handelsvolumens und schwachem Anlegerinteresse auf.
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Wedson stellte fest, dass der heutige Markt zunehmend von Liquiditäts- und Derivatetransaktionen bestimmt wird, was darauf hindeutet, dass die aktuelle Situation eher auf strukturelle Irrelevanz als auf das klassische „Überbewertungssignal“ hinweist. Historisch gesehen waren solche Umgebungen Vorläufer von Akkumulations- und Neubewertungsprozessen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Rekordhoch der RVTS-Rate zwar auf eine schwächere Nutzung des Bitcoin-Netzwerks hindeutet, Analysten jedoch auch darauf hindeutet, dass sich der Markt möglicherweise auf eine neue Erholungsphase vorbereitet.
*Dies ist keine Anlageberatung.