Ein entscheidender Moment: Werden 79.200 US-Dollar als Startrampe oder Obergrenze für Bitcoin dienen?

Bitcoin nähert sich einem entscheidenden Moment, da es zwei eng beieinander liegende Widerstandsniveaus in der Kette testet, nachdem es seit seinem lokalen Tiefststand am 6. Februar bei 60.000 US-Dollar, als Bitcoin über 78.000 US-Dollar kletterte, etwa 75 Tage lang seitwärts konsolidiert hat.
Die erste Kennzahl ist der wahre Marktmittelwert, der derzeit bei 78.200 US-Dollar liegt. Diese von Checkonchain erfasste Kennzahl spiegelt den durchschnittlichen Anschaffungspreis des aktiv zirkulierenden Angebots wider, ausgenommen verlorene oder ruhende Münzen. Es erfasst effektiv die Gesamtkostenbasis der engagierten Marktteilnehmer.
Der wahre Marktmittelwert filtert verlorene, ruhende und wirtschaftlich inaktive Münzen heraus und lässt nur die Kostenbasis der Teilnehmer übrig, die tatsächlich auf dem Markt präsent sind, was ihn zu einem genaueren Maß dafür macht, wo tatsächlicher Verkaufsdruck herrscht.
Laut checkonchain liegt der realisierte Preis des kurzfristigen Inhabers (STHRP) knapp darüber bei 79.200 US-Dollar. Diese Kohorte, definiert als Anleger, die Münzen weniger als 155 Tage lang halten, reagiert tendenziell stärker auf Preisschwankungen. Da die Spotpreise unter ihrem durchschnittlichen Einstiegspreis liegen, bleiben diese Teilnehmer leicht im Verlust. Bitcoin testete den STHRP Mitte Januar bei rund 98.000 US-Dollar und wurde abgelehnt.
Eine anhaltende Bewegung über diesen Bereich könnte beide Niveaus in Richtung Unterstützung verschieben und so die Aufwärtsdynamik stärken. Umgekehrt könnte sich die Konsolidierungsphase von Bitcoin verlängern, wenn es nicht gelingt, sie zurückzugewinnen, was möglicherweise zu Nachteilen führen könnte.