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Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) steigt nach der Einführung des neuen Ryzen und der Erhöhung des Preisziels um 6,67 %

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cryptonewstrend.com
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Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) steigt nach der Einführung des neuen Ryzen und der Erhöhung des Preisziels um 6,67 %

Inhaltsverzeichnis Advanced Micro Devices erlebte am Mittwoch eine bemerkenswerte Handelssitzung. Die Aktien stiegen um 6,67 %, da das Unternehmen von zwei positiven Entwicklungen profitierte – der Einführung eines Flaggschiff-Verbraucherprozessors und einer optimistischen Preisrevision an der Wall Street. Advanced Micro Devices, Inc., AMD Der Halbleiterriese stellte den Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition vor und markierte damit den ersten Prozessor des Unternehmens, der über eine Dual-3D-V-Cache-Architektur verfügt. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers von 899 US-Dollar stellt dies das bisher teuerste Ryzen-Angebot von AMD dar. Der Prozessor verfügt über 16 Zen-5-Kerne, 32 Verarbeitungsthreads, eine maximale Boost-Frequenz von 5,6 GHz und beeindruckende 192 MB L3-Cache-Speicher. Technologierezensenten gaben differenzierte Bewertungen des neuen Chips ab. Während die Benchmark-Ergebnisse beeindruckende Fähigkeiten zeigten, war man sich einig, dass der Prozessor spezielle professionelle Computeranforderungen erfüllt und nicht typische Verbraucheranwendungen. Für Gaming-Enthusiasten bieten die aktuellen Modelle Ryzen 9 9950X3D oder Ryzen 7 9800X3D weiterhin ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichzeitig korrigierte die Investmentfirma Stifel ihre AMD-Preisprognose um 14,3 % nach oben, von 280 $ auf 320 $, und bekräftigte gleichzeitig ihre Kaufempfehlung. Die Analysten hoben den wachsenden Bedarf an künstlicher Intelligenz, die Vertiefung von Partnerschaften mit großen Technologieunternehmen wie Meta und OpenAI sowie bevorstehende Produktveröffentlichungen wie die Rechenzentrums-Grafikverarbeitungseinheit MI450/Helios hervor. Der strategische Zeitpunkt dieser Aktualisierung – zeitgleich mit dem Beginn der vierteljährlichen Gewinnberichte aus dem Technologiesektor – war bewusst. Stifel positioniert AMD als Hauptnutznießer der zunehmenden Investitionen in die KI-Infrastruktur. Die Aktienperformance von AMD war außergewöhnlich. Die Aktie erreichte am 20. April ein neues 52-Wochen-Hoch von 287,61 US-Dollar und verzeichnete im Vormonat einen Wertzuwachs von über 41 %. Die Betrachtung des letzten Zwölfmonatszeitraums zeigt Zuwächse von über 214 %. Die Server- und Rechenzentrumssparte treibt diesen Aufwärtstrend voran. Im vierten Quartal 2025 meldete AMD einen beispiellosen Umsatz von 10,3 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 34 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Rechenzentrumssegment erwirtschaftete insbesondere 5,4 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 39 % gegenüber dem Vorjahr, was die anhaltende Nachfrage nach EPYC-Serverprozessoren und Instinct AI-Beschleunigungshardware widerspiegelt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte AMD einen Gesamtumsatz von 34,6 Milliarden US-Dollar – ein weiterer Unternehmensrekord – und einen Non-GAAP-Gewinn pro Aktie von 4,17 US-Dollar, was einem jährlichen Wachstum von 26 % entspricht. Die breitere Community der Investmentanalysten zeigt starkes Vertrauen in AMDs bevorstehende Gewinnmitteilung für das erste Quartal 2026, die für den 5. Mai geplant ist. Von den 45 Analysten, die die Aktie verfolgen, vergeben 31 die Bewertung „Starker Kauf“, zwei empfehlen „Moderater Kauf“ und 12 behalten die Position „Halten“ bei. Die Konsenspreisprognose liegt bei 290,80 US-Dollar, wobei die höchste Prognose bei 380 US-Dollar liegt. Für das erste Quartal 2026 erwartet die Wall Street einen Gewinn pro Aktie von 1,04 US-Dollar, was einem Wachstum von 33,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. AMD gab für das erste Quartal 2026 eine Umsatzprognose von etwa 9,8 Milliarden US-Dollar ab, was auf eine mittlere Steigerung von 32 % gegenüber dem Vorjahr und eine prognostizierte Non-GAAP-Bruttomarge von 55 % hindeutet. Anfang des Monats hat die Erste Group AMD ebenfalls von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft und dabei die starke Nachfrage nach Rechenzentren und eine verbesserte Produktentwicklungspipeline betont. Die Handelsaktivität am Mittwoch belief sich auf 14,8 Millionen Aktien und lag damit unter dem dreimonatigen Tagesdurchschnitt von 32,47 Millionen.