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Kalshi führt im Zuge der Expansion der Prognosemärkte einen politischen Machtindex ein

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Kalshi führt im Zuge der Expansion der Prognosemärkte einen politischen Machtindex ein

Kalshi hat einen neuen politischen Indikator eingeführt, der politische Machtverschiebungen in Washington messen soll, indem er die aktuelle Regierungskontrolle mit den Markterwartungen für zukünftige Wahlen kombiniert. Das neue Tool namens Kalshi American Power Index (KPOW) kommt auf den Markt, da die Prognosemarktplattform ihr Angebot über Veranstaltungsverträge hinaus weiter auf neue Finanzprodukte ausweitet.

Der Index wurde am vergangenen Donnerstag eingeführt und soll das Gleichgewicht des politischen Einflusses zwischen Republikanern und Demokraten messen. Laut Kalshi bietet es eine einzige Kennzahl, die widerspiegelt, wie Händler zukünftige politische Ergebnisse sehen.

Index kombiniert aktuelle Kontrolle mit Wahlerwartungen

KPOW reicht von +50D, was maximale demokratische Kontrolle darstellt, bis +50R, was maximale republikanische Kontrolle darstellt. Die Berechnung kombiniert die Kontrolle über das Weiße Haus, das Repräsentantenhaus und den Senat mit Prognosen von Kalshis Wahlmärkten.

Kalshi gab an, dass der Index 25 % den aktuellen politischen Realitäten und 75 % den Markterwartungen für zukünftige Wahlen zuordnet. Das Unternehmen sagte, dass die Methodik aktuelle Sitzzahlen, besetzte Ämter und Bewertungen der staatlichen Kontrolle einbeziehe und gleichzeitig die Marktaktivität berücksichtige.

Zur Berechnung des Index bezieht Kalshi Faktoren wie Marktliquidität und Handelsvolumen ein und verwendet gleichzeitig begrenzte Gewichtungsmechanismen, um zu verhindern, dass ein einzelner Kontrakt einen übergroßen Einfluss auf die Gesamtpunktzahl hat.

Die Expansion erfolgt nach neuen Marktkategorien

Der politische Machtindex folgt mehreren jüngsten Ergänzungen zu Kalshis Plattform. Zuvor hatte das Unternehmen an den Kunstmarkt gebundene Veranstaltungsverträge eingeführt, die es den Teilnehmern ermöglichten, Positionen auf der Grundlage auktionsbezogener Ergebnisse einzunehmen, darunter Verkaufspreise und Gesamtwerte, die bei großen Auktionshäusern erzielt wurden.

Kürzlich kündigte Kalshi Pläne an, in den Perpetual-Futures-Markt einzusteigen. Das Unternehmen sagte, es beabsichtige, unbefristete Terminkontrakte, allgemein bekannt als Perps, anzubieten, die es Händlern ermöglichen, über die Preisentwicklung von Vermögenswerten ohne festes Ablaufdatum zu spekulieren.

Kalshi beschrieb den Schritt als eine Erweiterung über herkömmliche Prognoseverträge hinaus. Die Ankündigung fiel mit einer Erklärung der Commodity Futures Trading Commission zusammen, die besagte, dass mit Bitcoin verknüpfte unbefristete Verträge zulässig seien, während andere Verträge einzeln geprüft würden.

Prognosemärkte stehen weiterhin auf dem Prüfstand

Trotz des anhaltenden Wachstums unterliegen die Prognosemärkte weiterhin einer behördlichen und branchenspezifischen Prüfung. Bill Miller, Vorstandsvorsitzender der American Gaming Association, ging kürzlich auf den Ansatz der CFTC in Bezug auf Prognosemärkte ein und argumentierte, dass solche Plattformen auf nationaler Ebene mit begrenzter Aufsicht operieren.

Miller verwies auch auf Kommentare von Rick Wurster, Chief Executive Officer von Charles Schwab, der davor warnte, dass einige jüngere Anleger damit beginnen könnten, Prognosemarktkonten als Teil ihrer umfassenderen Anlage- und Altersvorsorgestrategien zu betrachten.

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Kalshi führt im Zuge der Expansion der Prognosemärkte einen politischen Machtindex ein