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Aktie von Advanced Micro Devices (AMD): GPU- und CPU-Lieferengpässe signalisieren vor dem Q1-Bericht eine robuste Nachfrage

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cryptonewstrend.com
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Aktie von Advanced Micro Devices (AMD): GPU- und CPU-Lieferengpässe signalisieren vor dem Q1-Bericht eine robuste Nachfrage

Inhaltsverzeichnis Advanced Micro Devices nähert sich seinem bevorstehenden Quartalsbericht vom 5. Mai, gestützt auf eine ermutigende Analystenberichterstattung und ein Nachfrageumfeld, das sich weiterhin positiv entwickelt. Advanced Micro Devices, Inc., AMD Am 14. April veröffentlichte Jeff Pu, Analyst bei GF Securities, eine Studie, in der er seine Kaufhaltung gegenüber AMD mit einem Kursziel von 311 US-Dollar bekräftigte. Seine zentrale These: Der Appetit der Kunden auf AMDs Grafikprozessoren und CPUs übersteigt ständig den verfügbaren Bestand. „Was die GPU betrifft, beobachten wir nach unserer vorherigen CoWoS-Anpassung jetzt ermutigende Anzeichen für eine erneute Dynamik bei Helios-Racks“, bemerkte Pu in seinem Bericht. Er betonte, dass die Nachfrage von wichtigen Partnern, darunter OpenAI und Meta, die aktuellen Produktionskapazitäten deutlich übersteige. Künstliche Intelligenz stellt einen entscheidenden Bestandteil dieser Arbeit dar. Pu identifizierte Agenten-KI-Anwendungen als einen wichtigen Katalysator zur Verbesserung der Wettbewerbsposition von AMD, wobei die MI455-GPU und die Produktpipeline des Unternehmens als Stärkung seiner Marktpositionierung angesehen werden. Auf dem CPU-Markt bauen die Rechenzentrumsbetriebe von AMD ihre Präsenz weiter aus. Zahlen von Mercury Research deuten darauf hin, dass sich der Chiphersteller im vierten Quartal 2025 einen Wertanteil von 41 % sowie einen Lieferanteil von 29 % sicherte. Pu führte diese Leistung auf die erhöhte Verfügbarkeit von N3-Wafern und Preisanpassungen zurück, die zu einem Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise führten. Für zusätzliches Wachstum wird mit der kommenden N2-basierten Venice-Prozessorfamilie gerechnet. Für das Jahr 2026 prognostiziert GF Securities, dass das Volumen der Rechenzentrums-CPU-Einheiten von AMD im Vergleich zum Vorjahr um 28 % steigen wird, während der Umsatz um 46 % steigt. Diese Prognosen stellen für ein Unternehmen der Größe von AMD eine erhebliche Expansion dar. Es sind Fragen aufgetaucht, ob Chips mit ARM-Architektur die Position von AMD unter den Cloud-Infrastrukturanbietern untergraben könnten. Während Pu diese Dynamik erkannte, behauptete er, dass die x86-Architektur aufgrund der überlegenen Leistung in Orchestrierungsanwendungen weiterhin für GPU-intensive Arbeitslasten bevorzugt werde. Er nannte außerdem die technischen Vorteile von Venice – reduzierte SRAM-Latenz, umfassende Softwarekompatibilität und etwa 1,6 TB/s Speicherbandbreitenkapazität – als Faktoren, die AMDs Wettbewerbsvorteil bewahren. AMD verfügt derzeit über ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 93,14x und liegt damit unter seinem fünfjährigen durchschnittlichen KGV von 100,88x. Der GF-Score des Unternehmens liegt bei 93 von 100, begleitet von einer Bewertung der Finanzkraft von 9/10 und einem Wachstums-Score von 10/10. Die Rentabilitätskennzahl liegt bei 7/10, was auf potenzielle Möglichkeiten zur Margenverbesserung hinweist. Eine bemerkenswerte Entwicklung: Unternehmensinsider haben im vorangegangenen Dreimonatszeitraum AMD-Aktien im Wert von 55,4 Millionen US-Dollar veräußert, ohne dass in diesem Zeitraum Insiderkaufaktivitäten verzeichnet wurden. Mit Blick auf die Ankündigung des ersten Quartals am 5. Mai prognostizieren die Konsensschätzungen der Wall Street einen Gewinn pro Aktie von 1,27 US-Dollar bei einem Umsatz von 9,87 Milliarden US-Dollar.