Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) steigt nach dem beeindruckenden Umsatzbericht für das erste Quartal von TSMC um 6 %

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von Advanced Micro Devices (AMD) erlebten am Freitag einen deutlichen Aufwärtstrend, nachdem die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company eine außergewöhnliche finanzielle Leistung für das erste Quartal bekannt gegeben hatte, was der gesamten Halbleiterindustrie Rückenwind verlieh. Advanced Micro Devices, Inc. und AMD Taiwan Semiconductor gaben bekannt, dass der Umsatz im ersten Quartal 2026 um 35 % auf 35,6 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Die Zahl fand sofort auf den Finanzmärkten großen Anklang. Marktteilnehmer interpretierten diese Offenlegung als überzeugenden Beweis dafür, dass die Nachfrage nach Prozessoren für künstliche Intelligenz weiterhin stabil bleibt. AMD, ein bedeutender Hersteller von Zentraleinheiten und Grafikprozessoren, die in einer KI-fokussierten Dateninfrastruktur eingesetzt werden, galt als Hauptnutznießer dieses Trends. Die AMD-Aktie verzeichnete im Tagesverlauf Zuwächse von 6,4 %, bevor sie sich durch den Handel am späten Nachmittag auf einen Wertzuwachs von etwa 3,6–3,8 % abschwächte. Das tägliche Transaktionsvolumen belief sich auf rund 20 Millionen Aktien und blieb damit hinter dem dreimonatigen durchschnittlichen Tagesvolumen der Aktie von 33,17 Millionen zurück. Die Aktien des Halbleiterunternehmens haben seit Jahresbeginn nun um fast 15 % zugelegt und sind in den letzten zwölf Monaten um etwa 153 % gestiegen. Advanced Micro Devices wird voraussichtlich am 5. Mai seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 veröffentlichen. Führungskräfte des Unternehmens haben eine Prognose abgegeben, die einen Umsatz von 9,8 Milliarden US-Dollar zur Jahresmitte vorsieht, was einer Steigerung von 32 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete die Rechenzentrumssparte von AMD einen Umsatz von 5,4 Milliarden US-Dollar, was einem jährlichen Wachstum von 39 % entspricht – und stellte damit einen neuen Unternehmensrekord auf. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich dieser positive Trend auch im ersten Quartal fortsetzen wird. Der gute Auftragsbestand von TSMC deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach Prozessoren und Grafikchips im gesamten Eröffnungsquartal stabil blieb. Diese Entwicklung verheißt Gutes für AMD, das bei der Halbleiterproduktion in hohem Maße auf die Fertigungskapazitäten von TSMC angewiesen ist. Auch ein breiterer geopolitischer Kontext beeinflusst die Marktstimmung. Ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten hat das Vertrauen der Anleger gestärkt. Vizepräsident Vance wird an diesem Wochenende Pakistan zu weiteren diplomatischen Gesprächen besuchen, wobei die Märkte offenbar Optimismus hinsichtlich eines weiteren Spannungsabbaus einpreisen. Die Aktienanalysten der Wall Street sprechen AMD-Aktien gemeinsam eine Konsensempfehlung für einen moderaten Kauf aus. Diese Einschätzung spiegelt 21 Kaufempfehlungen und acht Halten-Empfehlungen wider, die im letzten Dreimonatszeitraum abgegeben wurden. Das Konsenspreisziel liegt bei 284,68 US-Dollar, was auf ein Aufwertungspotenzial von etwa 16 % gegenüber dem aktuellen Bewertungsniveau hindeutet. AMD wird derzeit bei 245,17 US-Dollar gehandelt, innerhalb einer 52-wöchigen Handelsspanne von 83,75 bis 267,08 US-Dollar, während die Marktkapitalisierung weiterhin bei nahezu 386 Milliarden US-Dollar liegt. Die Intraday-Handelsspanne am Freitag erstreckte sich von 238,98 $ auf 249,56 $. Die bevorstehende Gewinnmitteilung am 5. Mai stellt das nächste wichtige Ereignis für AMD-Aktionäre dar, die die Umsatzentwicklung des Rechenzentrumssegments und etwaige Änderungen der Finanzprognosen für das Gesamtjahr genau unter die Lupe nehmen werden.