Alter BTC-Vorrat erwacht: Ein halbes Jahrtausend alte Münzen erwachen zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt angesichts der Besorgnis über die zukünftige Sicherheitslandschaft von Krypto

Der Analyst CryptoQuant Maartunn entdeckte eine große On-Chain-Transaktion, bei der 500 $BTC, die mehr als 10 Jahre lang völlig inaktiv geblieben waren, zum ersten Mal an eine neue Adresse verschoben wurden. Auf dem Diagramm der ausgegebenen Ausgabealtersbänder für 10 Jahre alte Bitcoin erschien diese Aktivität als isolierte grüne Spitze.
Die Übertragung einer solchen alten Geldbörse fiel mit der Veröffentlichung wichtiger Forschungsergebnisse und Neuigkeiten im Bereich der Quantentechnologie zusammen, nämlich des Berichts von Glassnode über die Quantensicherheit von Bitcoin. Analysten zufolge sind bereits 30,2 % (6,04 Millionen BTC) des gesamten Marktangebots potenziell anfällig für zukünftige Quantenangriffe.
500 $BTC, die seit 10 Jahren nicht bewegt wurden, sind gerade umgezogen. 👀 pic.twitter.com/A3tF3YIiK3
– Maartunn (@JA_Maartun) 20. Mai 2026
Zwingt die Quantenbedrohung die Wale zum Handeln?
Die Schwachstelle hängt mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln von Adressen aus der Satoshi-Nakamoto-Ära und schlechter Wallet-Hygiene zusammen, einschließlich Adressenwiederverwendung und Aufbewahrungspraktiken. Ein Quantencomputer könnte hypothetisch nur dann einen privaten Schlüssel ableiten, wenn der öffentliche Schlüssel bereits in der Kette offengelegt wurde.
Innerhalb dieser Risikokategorie entfallen rund 1,66 Millionen $BTC auf Börsen. Ungefähr 5 % der von Coinbase gehaltenen $BTC gelten als anfällig, verglichen mit etwa 85 % bei Binance und fast 100 % bei Bitfinex.
Operativ unsicheres Bitcoin nach Unternehmen, Quelle: Glassnode
Gleichzeitig zeigt die Computerindustrie deutliche Fortschritte und geht über das reine Laborstadium hinaus. Bis Ende Mai 2026 hatte Saudi Aramco zusammen mit Pasqal in Saudi-Arabien den Cloud-Zugriff auf den ersten Quantencomputer des Landes mit 200 programmierbaren Qubits über die QCaaS-Plattform eingeführt.
Vor diesem Hintergrund erklärte IBM den Beginn der Ära des „Quantennutzens“ mit Plänen, bis Ende 2026 den Quantenvorteil zu erreichen und bis 2029 das fehlertolerante Quantum Starling-System aufzubauen.
Aussagen von Spezialisten wie Scott Aaronson, der davor warnte, dass kryptografische Systeme bis 2029 realistischen Hacking-Bedrohungen ausgesetzt sein könnten, erscheinen für frühe Bitcoin-Investoren nicht mehr wie ferne Spekulation.
Wie Blockstream-Erfinder Adam Back anmerkt, muss sich Bitcoin im Voraus durch die Implementierung optionaler Upgrades auf die Quantenbedrohung vorbereiten, aber große Langzeitinhaber scheinen beschlossen zu haben, auf Nummer sicher zu gehen, und haben bereits mit der Übertragung ihrer $BTC begonnen.