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Argentinien erlebt den ersten inländischen Test der Blockchain-basierten Währungslösung von JPMorgan

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cryptonewstrend.com
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Argentinien erlebt den ersten inländischen Test der Blockchain-basierten Währungslösung von JPMorgan

In einer bedeutenden Entwicklung wird eine kleine Gruppe von Finanzinstituten in Argentinien den JPM Coin von JPMorgan testen, mit dem Ziel, die Abwicklung zwischen Banken zu optimieren und die potenziellen Vorteile geringerer Kosten, höherer Geschwindigkeit und höherer Effizienz zu nutzen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Anstrengung zur Modernisierung der Bankensysteme, da die Aufsichtsbehörden eine Lockerung der Beschränkungen für Banken erwägen, die ihren Kunden Kryptowährungsdienste anbieten.

Das Pilotprogramm, an dem eine Handvoll Privatbanken, darunter CMF, beteiligt sind, befindet sich derzeit in der Anfangsphase, in der die Teilnehmer den JPM Coin-Token testen, um die Abwicklungsprozesse zwischen Banken zu optimieren. Laut Maximiliano Cohn, CIO von CMF, werden die Versuche mit traditionellen Abwicklungsmethoden durchgeführt, mit einer zusätzlichen Ebene der On-Chain-Technologie für Registrierungszwecke. Das Hauptziel dieser Phase besteht darin, die potenziellen Verbesserungen der Abwicklungs- und Interbank-Abstimmungszeiten zwischen den teilnehmenden Banken zu überprüfen.

Experten betrachten diese Integration als einen wichtigen Meilenstein in der Modernisierung der Bankensysteme mit dem Potenzial, Kosten zu senken und die betriebliche Effizienz zu steigern. Wie Ivan Bole, ein Experte für Finanzregulierung, feststellte, markiert dieses Pilotprojekt den ersten Schritt zur Integration der Blockchain-Technologie im Bankwesen. Während der Fokus derzeit auf der Verbesserung interner Systeme liegt, glauben Analysten, dass dies den Weg für kundenorientiertere Dienstleistungen in der Zukunft ebnen könnte.

Trotz dieser Fortschritte ist es Banken in Argentinien aufgrund eines im Jahr 2022 verhängten regulatorischen Verbots jedoch immer noch untersagt, ihren Kunden kryptowährungsbasierte Finanzdienstleistungen anzubieten. In der Mitteilung A 7506 der Zentralbank heißt es ausdrücklich, dass es Finanzinstituten nicht gestattet ist, Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen, durchzuführen oder zu ermöglichen, es sei denn, dies wurde von der zuständigen nationalen Regulierungsbehörde oder der Zentralbank der Argentinischen Republik genehmigt. Daher erfordern alle Pläne, Kunden Kryptodienste anzubieten, eine Überarbeitung dieser Verordnung.