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Die Aktie von AST SpaceMobile (ASTS) gewinnt an Dynamik, nachdem große Fluggesellschaften eine Satellitenpartnerschaft bekannt gegeben haben

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Die Aktie von AST SpaceMobile (ASTS) gewinnt an Dynamik, nachdem große Fluggesellschaften eine Satellitenpartnerschaft bekannt gegeben haben

Inhaltsverzeichnis In einem beispiellosen Schritt haben AT&T, Verizon und T-Mobile – erbitterte Konkurrenten auf dem Mobilfunkmarkt – am Donnerstag Pläne bekannt gegeben, ein Joint Venture zu gründen, das darauf abzielt, Lücken in der Mobilfunkkonnektivität in den Vereinigten Staaten durch satellitengestützte Netzwerke zu schließen. Die Telekommunikationsriesen beabsichtigen, ihre Spektrumsbestände zu kombinieren, um die Netzwerkkapazität zu erhöhen und die Kundenreichweite der Satellitenbetreiber zu erweitern. Die Partnerschaft hängt weiterhin vom Abschluss einer umfassenden Vereinbarung ab, und jeder Netzbetreiber behält die Flexibilität, unabhängige Konnektivitätsinitiativen zu verfolgen. AST SpaceMobile profitierte sofort von der Offenlegung. Die ASTS-Aktien legten während der Marktaktivität am frühen Donnerstag um 2,1 % zu, nachdem sie unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht einen früheren Anstieg von nahezu 5 % verzeichnet hatten. AST SpaceMobile, Inc., ASTS Die strategische Bedeutung ist beträchtlich. AST SpaceMobile hat sowohl mit AT&T als auch mit Verizon kommerzielle Vereinbarungen getroffen, um Direkt-zu-Smartphone-Konnektivität bereitzustellen, sodass keine spezielle Ausrüstung erforderlich ist. Dieses neu angekündigte Joint Venture bestätigt im Wesentlichen die Realisierbarkeit der strategischen Ausrichtung von AST: Bereitstellung von Sprachkommunikations-, Datenübertragungs- und Videostreaming-Funktionen der 5G-Klasse über Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn. Vorstandsvorsitzender Abel Avellan zeigte sich hinsichtlich der Entwicklung optimistisch. „AST SpaceMobile freut sich zu sehen, wie sich die Branche darauf vorbereitet, jedem Amerikaner weltraumgestützte Mobilfunk-Breitbandkonnektivität zu ermöglichen“, sagte er. „Wir planen, ein wichtiger Wegbereiter dieser Transformation zu sein.“ Es bleibt ein erhebliches Hindernis bestehen. AST SpaceMobile betreibt derzeit nur sechs Satelliten und benötigt 45 bis 60 funktionierende Einheiten, um kommerzielle Dienste in nördlichen Breitengraden bereitzustellen. Das Unternehmen geht davon aus, diesen Meilenstein bis zum Jahresende 2025 zu erreichen. Dieser Zeitplan erlitt im April einen Rückschlag, nachdem eine Startmission von Blue Origin, bei der ein AST-Satellit eingesetzt werden sollte, gescheitert war. Die Fluggesellschaften erklärten ausdrücklich ihre Absicht, mit mehreren Satellitenanbietern zusammenzuarbeiten – was bedeutet, dass sich AST SpaceMobile keine nennenswerten Verzögerungen leisten kann. Die Wettbewerbsdynamik nimmt zu. SpaceX hat sich verpflichtet, den Starlink Mobile-Dienst vor Ende des Jahres 2027 zu starten, während Amazon durch die Übernahme von Globalstar in den Sektor eingestiegen ist und einen Markteintritt im Jahr 2028 anstrebt. William Blair, der diese Woche seine „Market Perform“-Einstellung zu ASTS beibehielt, beobachtete erhebliche Aktienvolatilität – einschließlich eines 10-prozentigen Rückgangs nach Geschäftsschluss in einer kürzlichen Handelssitzung, der einen 10-prozentigen Anstieg gegenüber dem Vortag umkehrte. Ungeachtet dieser Schwankungen ist ASTS in den letzten zwölf Monaten um etwa 204 % gestiegen und verfügt über eine Marktkapitalisierung von nahezu 32 Milliarden US-Dollar. Die kürzlich gemeldete Finanzleistung von AST SpaceMobile für das erste Quartal 2026 blieb deutlich hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Das Unternehmen verzeichnete einen Gewinnverlust pro Aktie von 0,66 US-Dollar, während die Konsensschätzung einen Verlust von 0,21 US-Dollar vorsah. Der Umsatz erreichte 14,7 Millionen US-Dollar und blieb damit hinter den Analystenprognosen von 37,48 Millionen US-Dollar zurück. Ungeachtet der enttäuschenden Ergebnisse behielt AST SpaceMobile seine Umsatzprognose bei und hob Fortschritte in der Entwicklung der Satellitentechnologie hervor, was dazu beitrug, die Stimmung der Anleger nach der Veröffentlichung der Ergebnisse zu stabilisieren. Das Management bestätigte während der Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen auch sein Umsatzziel von einer Milliarde US-Dollar für 2027. William Blair brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass sich bei der Untersuchung der New-Glenn-Raketenanomalie günstige Entwicklungen ergeben haben, obwohl AST SpaceMobile Einschränkungen bei der öffentlichen Offenlegung von Einzelheiten unterliegt.

Die Aktie von AST SpaceMobile (ASTS) gewinnt an Dynamik, nachdem große Fluggesellschaften eine Satellitenpartnerschaft bekannt gegeben haben