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Die Bank of America bekräftigt nach der Einführung von Virtual Assistant im Einzelhandel ihre optimistische Haltung gegenüber dem E-Commerce-Riesen

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Die Bank of America bekräftigt nach der Einführung von Virtual Assistant im Einzelhandel ihre optimistische Haltung gegenüber dem E-Commerce-Riesen

Inhaltsverzeichnis Amazon (AMZN) ist im Jahr 2025 bis zum 22. Mai um etwa 16,31 % gestiegen und hat damit den Anstieg des SPY um 8,92 % im gleichen Zeitraum deutlich übertroffen. Amazon.com, Inc., AMZN Justin Post, Analyst bei Bank of America, bekräftigte seine Kaufempfehlung für Amazon-Aktien und setzte ein Kursziel von 310 USD. Seine Bewertungsmethodik basiert auf einem Summen-der-Teile-Ansatz: AWS wird mit dem 9-fachen des prognostizierten Umsatzes für 2027 bewertet, direkte Einzelhandelsgeschäfte mit dem 1,0-fachen, Marktplatzgeschäft mit dem 2,5-fachen und Werbeabteilung mit dem 5,0-fachen. Die aktualisierte Einschätzung des Analysten erfolgte im Anschluss an die Einführung der Alexa for Shopping-Plattform durch Amazon am 13. Mai. Die Plattform stellt eine Fusion der Rufus- und Alexa+-Technologien dar. Rufus, das im Februar 2024 auf den Markt kam, fungiert als Einkaufsbegleiter mit künstlicher Intelligenz, der auf der umfangreichen Produktdatenbank von Amazon, Benutzerbewertungen und Internetinformationen basiert. Amazon berichtete, dass im Laufe des Jahres 2025 mehr als 300 Millionen Nutzer mit Rufus interagierten. Käufer, die Rufus nutzen, verzeichnen eine um 60 % höhere Kaufabschlussrate, basierend auf Daten, die Amazon im November 2025 veröffentlicht hat. Alexa for Shopping erweitert diese Grundlage durch die Integration der Personalisierungsfunktionen von Alexa+. Die Technologie funktioniert nahtlos in der mobilen Anwendung, der Desktop-Site und der Echo Show-Hardware von Amazon und unterstützt Sprachbefehle, Touch-Interaktion oder kombinierte Eingabemethoden. In dem Beitrag wurde ein sich selbst verstärkender Zyklus hervorgehoben: Eine verbesserte Personalisierung erhöht die Konversionsraten, was die Benutzereinbindung steigert und die Personalisierungsmöglichkeiten weiter verfeinert. Er betonte, dass allein Rufus im vierten Quartal 2025 einen jährlichen zusätzlichen GMV von etwa 12 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete. Die Prognosen von Post deuten darauf hin, dass Alexa for Shopping bis 2035 einen zusätzlichen GMV von 215 Milliarden US-Dollar generieren könnte, was einem zusätzlichen Einzelhandelsumsatz von etwa 20 Milliarden US-Dollar entsprechen würde. Post hob auch das beschleunigte Wachstum bei AWS hervor. Er erwartet eine steigende KI-bezogene Nachfrage, wobei die Cloud-Abteilung von verbesserten Rentabilitätskennzahlen und einer wachsenden Vertragspipeline profitieren dürfte. Eine bemerkenswerte Beobachtung: Amazon behielt seine jährliche Investitionsprognose unverändert bei. Post interpretiert dies als ermutigend und weist darauf hin, dass die jüngsten KI-Partnerschaften mit Anthropic und OpenAI wahrscheinlich bereits in den aktuellen Ausgabenprognosen berücksichtigt sind. Er identifizierte den bevorstehenden Prime Day im Juni als potenziellen kurzfristigen Treiber für das Einzelhandelsgeschäft. Die BofA identifizierte mehrere potenzielle Herausforderungen. Dazu gehören der zunehmende Wettbewerb durch traditionelle stationäre und regionale Händler, ein möglicher Verlust von Cloud-Marktanteilen an Konkurrenten, die hochentwickelte KI-Funktionen einsetzen, und erhebliche Anforderungen an die AWS-Infrastruktur, die die Gewinnmargen schmälern könnten. Die Analyse bestätigte auch die historische Tendenz von Amazon zu erheblichen Aktienkursschwankungen. An der Wall Street ist die Stimmung der Analysten nahezu universell. Von den 46 von TipRanks verfolgten Analysten, die AMZN überwachen, bewerten 45 AMZN mit „Kaufen“. Nur ein Analyst behält eine Hold-Position bei. Das Konsenspreisziel liegt bei 319 US-Dollar, was auf ein Aufwertungspotenzial von etwa 19 % gegenüber dem aktuellen Niveau hindeutet. Das 310-Dollar-Ziel von Post liegt leicht unter dem Street-Konsens, obwohl seine Investitionsthese mit der vorherrschenden optimistischen Stimmung übereinstimmt: Die AWS-Expansion gewinnt wieder an Schwung, künstliche Intelligenz verbessert das Einkaufserlebnis und Amazon setzt diese Strategie ohne übermäßigen Kapitaleinsatz um.

Die Bank of America bekräftigt nach der Einführung von Virtual Assistant im Einzelhandel ihre optimistische Haltung gegenüber dem E-Commerce-Riesen