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Der Milliardär Ray Dalio erklärt, warum Bitcoin „nicht die Rolle des sicheren Hafens gespielt hat“

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Der Milliardär Ray Dalio erklärt, warum Bitcoin „nicht die Rolle des sicheren Hafens gespielt hat“

Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, hat erneut die Unterschiede zwischen Bitcoin (BTC) und Gold hervorgehoben. Er argumentierte, dass die Kryptowährung die Erwartungen, die viele Anleger an sie als zuverlässigen sicheren Hafen in Zeiten von Marktstress und wirtschaftlicher Unsicherheit stellten, nicht erfüllt habe, sagte Dalio in einem X-Beitrag vom 11. Mai. In seinem Beitrag verwies Dalio auf das transparente On-Chain-Ledger von Bitcoin und argumentierte, dass seine Rückverfolgbarkeit es für große Institutionen wie Zentralbanken weniger attraktiv mache. Er verglich dies mit der seit langem etablierten Rolle von Gold im globalen Finanzsystem, die durch umfangreiche, weitverbreitete Bestände und einen einzigartigen Status gestützt wird, den nur wenige Vermögenswerte erreichen können. Dalio betonte auch die Tendenz von Bitcoin, sich neben Technologieaktien zu bewegen. In Zeiten von Liquiditätsengpässen oder Marktstress verkaufen Anleger Bitcoin häufig zusammen mit anderen Risikoanlagen, um Bargeld zu beschaffen, anstatt es als defensive Absicherung zu betrachten. Er stellte fest, dass dieses Muster in den letzten Zyklen sichtbar sei, wobei Gold eine Outperformance verzeichnete, während Bitcoin starke Rückgänge erlebte. Der milliardenschwere Investor argumentierte weiter, dass der Bitcoin-Markt im Vergleich zum riesigen, jahrhundertealten Goldmarkt immer noch relativ klein und anfälliger für Einflussnahme sei, was die Position des Edelmetalls als führendes Wertaufbewahrungsmittel stärke. Bemerkenswert ist, dass Dalio stets argumentiert hat, dass es „nur ein Gold“ gibt, und dabei seine unübertroffene Rolle in den Zentralbankreserven und als zuverlässige Absicherung bei wirtschaftlichen Belastungen betont hat. Dalios Haltung zu Bitcoin hat sich weiterentwickelt. Nachdem er sich dem Vermögenswert zunächst vorsichtig genähert hatte, erkannte er später dessen Potenzial als alternativer Wertaufbewahrungsmittel und erwarb eine kleine persönliche Beteiligung. Im Jahr 2025 empfahl er Anlegern, etwa 15 % ihres Portfolios in Gold oder Bitcoin zusammen zu investieren, um sich gegen Schulden- und Fiat-Währungsrisiken abzusichern, obwohl er persönlich Gold bevorzugte und nur etwa 1 % des Engagements in Bitcoin beibehielt. Dalio hat sich jahrzehntelang mit der Untersuchung von Marktzyklen befasst und vor blasenähnlichen Bedingungen, steigenden Schulden und sich verändernden globalen Machtdynamiken gewarnt. Obwohl Bitcoin zunehmend von Unternehmen und ETFs angenommen wird, vertritt er die Auffassung, dass es sich eher wie ein Risikoaktivum als wie ein echter sicherer Hafen verhält, im Gegensatz zu Gold, das weiterhin eine zentrale Rolle für Institutionen und langfristige Anleger auf der Suche nach Stabilität einnimmt. Haftungsausschluss: Das in diesem Artikel vorgestellte Bild dient nur zur Veranschaulichung und spiegelt möglicherweise nicht das wahre Abbild der abgebildeten Personen wider.

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