Das Bitcoin-Netzwerk erreicht einen Transaktionsrekord, der seit dem Bullenmarkt 2024 nicht mehr erreicht wurde

Das Bitcoin (BTC)-Netzwerk verzeichnete einen Anstieg des gesamten Transaktionsvolumens und erreichte ein Niveau, das seit dem Bullenmarkt 2024 nicht mehr erreicht wurde. Laut Daten von CryptoQuant, die Finbold am 12. Mai analysiert hat, ist die Anzahl der Bitcoin-Transaktionen, die die Gesamtzahl der täglich im Netzwerk ausgeführten Transaktionen misst, in den letzten drei Tagen auf etwa 831.000 gestiegen. Da der Flaggschiff-Coin in den letzten Wochen einen Aufwärtstrend verzeichnete, könnte eine erhöhte Netzwerkaktivität seine optimistische Stimmung verstärken, wenn er in naher Zukunft anhält. Darüber hinaus fiel die erhöhte Anzahl von Bitcoin-Transaktionen in der Vergangenheit mit einer optimistischen Stimmung zusammen. Nach der Zulassung von börsengehandelten Spot-BTC-Fonds (ETFs) Anfang 2024 stieg beispielsweise die Transaktionszahl des Netzwerks parallel zum Wert des Vermögenswerts und erreichte ein Niveau, das nahezu dem jüngsten Rekord entsprach. Obwohl die Aktivität des Bitcoin-Netzwerks stark zugenommen hat, geben Großereignisse in den Vereinigten Staaten inmitten einer fremdfinanzierten Rallye weiterhin Anlass zu großer Sorge. Beispielsweise fiel die Inflation in den USA stärker aus als erwartet, wobei der Verbraucherpreisindex (VPI) auf 3,8 % stieg, den höchsten Stand seit Mai 2023, ein Faktor, der als pessimistisch für Krypto-Assets gilt. Darüber hinaus könnte die bevorstehende Markup-Abstimmung für den Clarity Act, eine vorgeschlagene US-Bundesverordnung zur Legalisierung von Krypto-Assets, ein „Sell-the-News“-Szenario für Bitcoin auslösen. Erschwerend kommt hinzu, dass der BTC-Preis in den letzten Tagen einer erheblichen Verkaufsmauer bei etwa 82.200 US-Dollar ausgesetzt war und bei Redaktionsschluss bei etwa 80.170 US-Dollar gehandelt wurde. Wenn die Aktivität des Netzwerks also weiter zunimmt, könnte dies das kurzfristige Wachstum stärken, wie Finbold bereits erwähnte. Wenn andererseits das BTC-Netzwerk in den kommenden Tagen zusammenbricht, könnte eine weitere Korrektur, angeheizt durch makroökonomische Ereignisse, unvermeidlich sein.