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Tiefststand des Bitcoin-Preises noch bevor? – 78 % der BTC-Angebotsverschiebung signalisiert…

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Tiefststand des Bitcoin-Preises noch bevor? – 78 % der BTC-Angebotsverschiebung signalisiert…

Hat der Markt wirklich noch nicht die Talsohle erreicht?

Wenn man sich die Zyklen nach der Halbierung ansieht, hat diese Idee tatsächlich einiges Gewicht. Sowohl 2016 als auch 2020 tendierte Bitcoin [$BTC] dazu, seinen Tiefpunkt etwa 875 bis 917 Tage nach der Halbierung zu erreichen. Dieser Zeitpunkt stimmt ziemlich genau mit den großen Rückgängen überein, die wir gesehen haben, etwa 73 % im Zyklus 2018 und etwa 64 % im Jahr 2022.

Wenn dieses Muster anhält, würde das darauf hindeuten, dass wir uns möglicherweise noch am Anfang des aktuellen Zyklus befinden. Aus technischer Sicht befinden wir uns erst bei etwa 750 Tagen im Halbierungszyklus 2024, was bedeuten könnte, dass der wahre Tiefpunkt noch nicht erreicht ist. Die eigentliche Frage lautet also: Steht uns vor dem nächsten großen Anstieg noch eine tiefere Korrektur bevor?

Quelle: TradingView ($BTC/USDT)

Wenn man sich ansieht, wie sich der Markt im Mai entwickelt, erhält die These noch etwas mehr Gewicht.

Im März und April verzeichnete Bitcoin bereits einen Gesamtanstieg von fast 15 %. Einige Händler glauben jedoch, dass die Dynamik in diesem Monat nachlassen könnte, da $BTC in vergangenen Bärenphasen selten drei starke Monatsabschlüsse in Folge geschafft hat. Und basierend auf dem Verhalten nach der Halbierung könnte sich Bitcoin trotz des bisher starken Verlaufs im zweiten Quartal immer noch in dieser „Zwischenzone“ befinden.

Wenn man jedoch auf frühere Halbierungszyklen zurückblickt, gibt es eine wesentliche Divergenz.

Im Gegensatz zur 1.300-prozentigen Erholung des Zyklus 2017 und der 60-prozentigen Bewegung des Zyklus 2021 schloss die Etappe 2025 tatsächlich mit einem Minus von etwa -6,3 %. Normalerweise lösen Phasen nach der Halbierung einen starken, durch Knappheit bedingten Aufwärtstrend aus, aber dieser Zyklus hat bereits eine gewisse Abweichung von diesem Muster gezeigt. Was die größere Frage aufwirft: Wird der Zyklus 2026 von der typischen Bärenmarktstruktur im Stil von 2018 und 2022 abweichen?

Bitcoin tritt in eine Phase des Angebotsengpasses ein, da sich die Wale stillschweigend anhäufen

Wenn man es herausnimmt, ist der Bitcoin-Zyklus im Jahr 2026 immer noch um 7,5 % gesunken, was im Großen und Ganzen dem typischen Verhalten nach der Halbierung entspricht.

Wenn man jedoch näher heranzoomt, zeigen die On-Chain-Daten ein anderes Bild. Die Akkumulationssignale sind nach wie vor stark, wobei die Größe des Spothandels mit Walen tendenziell steigt, was darauf hindeutet, dass größere Akteure das Angebot bei Rückgängen stetig aufsaugen. Unterdessen schwinden die Kapitulationssignale, da die Nettogewinn-/-verlustkennzahl von Bitcoin wieder in den positiven Bereich zurückgekehrt ist, was darauf hindeutet, dass sich die Marktpositionierung unter der Oberfläche zu stabilisieren beginnt.

Bemerkenswerterweise verstärken institutionelle Zuflüsse diesen Trend zusätzlich. Trotz zweitägiger Abflüsse verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs immer noch sechs Wochen in Folge Nettozuflüsse, was ihren längsten Anstieg seit August 2025 darstellt. Darüber hinaus befinden sich jetzt rund 78,3 % des BTC-Angebots bei langfristigen Inhabern, gegenüber 74,1 % zu Beginn des Zyklus. Diese Verschiebung um 4,2 Prozentpunkte entspricht der Verschiebung von 830.000 $ BTC von kurzfristigen Händlern in langfristige Geldbörsen.

Quelle: Alpharactal

Zusammenfassend deuten die On-Chain-Daten darauf hin, dass sich unter der Oberfläche still und leise ein Angebotsengpass bildet.

Aus technischer Sicht sieht das Timing interessant aus. Bitcoin bewegt sich seitwärts um etwa 80.000 US-Dollar, eine Struktur, die die Bullen begünstigt, da das Angebot während der Konsolidierung absorbiert wird. Wenn dieser Trend anhält, könnte der sich entwickelnde Angebotsschock eine Bärenfalle schaffen und möglicherweise von früheren Mustern nach der Halbierung abweichen.

Dies wiederum könnte Mays bärische Positionierung auf den Kopf stellen, die Tür für einen Aufwärtstrend öffnen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Markt bereits die Talsohle erreicht hat.

Abschließende Zusammenfassung

Historische Trends nach der Halbierung deuten darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise noch nicht die vollständige Talsohle erreicht hat.

Die Anhäufung von Walen und starke ETF-Zuflüsse deuten darauf hin, dass ein Angebotsengpass die rückläufige Stimmung in eine Aufwärtsbewegung verwandeln könnte.

Tiefststand des Bitcoin-Preises noch bevor? – 78 % der BTC-Angebotsverschiebung signalisiert…