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Der Bitcoin-Preis riskiert einen Rückgang, da die Spot-Nachfrage schwächer wird

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cryptonewstrend.com
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Der Bitcoin-Preis riskiert einen Rückgang, da die Spot-Nachfrage schwächer wird

Inhaltsverzeichnis Bitcoin wurde in der Nähe von 79.500 US-Dollar gehandelt, nachdem es in den letzten Sitzungen einen starken Anstieg von 66.000 US-Dollar verzeichnete. Allerdings zeigen On-Chain-Daten eine Abschwächung der Spotnachfrage, während die Derivateaktivität zu Gewinnen führt. Analysten warnen nun, dass der Bitcoin-Preis korrigieren könnte, wenn fremdfinanzierte Händler ihr Engagement reduzieren. Der Bitcoin-Preis stieg von 66.000 $ auf 79.500 $ und erreichte damit den höchsten Stand seit Ende Januar. CryptoQuant berichtete, dass die Nachfrage nach ewigen Terminkontrakten den größten Teil des jüngsten Anstiegs auslöste. Unterdessen zeigten Spotmarktdaten Nettoverkäufe in den letzten 30 Tagen. Börsengehandelte Fonds sorgten während der Rally teilweise für Unterstützung. Der iShares Bitcoin Trust von BlackRock verzeichnete im Berichtszeitraum erneut Zuflüsse. Allerdings spiegelten die aggregierten Kassaströme immer noch den Nettoverkaufsdruck an den Börsen wider. Ein ähnliches Muster zeigte sich Anfang Januar 2026. Damals näherte sich der Bitcoin-Preis 98.000 US-Dollar, da die Nachfrage nach Derivaten zunahm. Spot-Händler verkauften während dieser Rallye ihre Stärke. Daher warnen Analysten, dass gehebelte Händler Volatilität auslösen könnten. Wenn Futures-Händler Gewinne mitnehmen, könnte die Preisdynamik schnell nachlassen. Die Daten von CryptoQuant deuten darauf hin, dass die aktuelle Finanzierungsaktivität früheren kurzfristigen Höchstständen ähnelt. Spekulative Rallye: Der jüngste Bitcoin-Preisanstieg wird vollständig von der Nachfrage auf dem Perpetual-Futures-Markt getrieben. Unterdessen geht die Spotnachfrage immer noch zurück (wenn auch langsamer). Das Gleiche geschah im Januar, als Bitcoin mit 98.000 US-Dollar seinen Höchststand erreichte. Es besteht das Risiko eines… pic.twitter.com/HDt157QJwJ – Julio Moreno (@jjcmoreno) 22. April 2026 Alphractal-Kennzahlen zeigen, dass Einzelhändler in den letzten Sitzungen den Long-Leverage erhöht haben. Gleichzeitig sind Walkonten auf eine Abwärtsbewegung eingestellt. Bei vier der letzten fünf ähnlichen Divergenzen schnitten Wale besser ab als Einzelhändler. Die Daten deuten auf eine wachsende Kluft zwischen Einzelhandel und Großbesitzern hin. Einzelhändler weiteten ihr Long-Engagement aus, als der Preis stieg. Wale reduzierten jedoch das Risiko und bereiteten sich auf einen Rückzug vor. Markttechniker Aksel Kibar erklärte, dass der allgemeine Trend weiterhin fragil sei. Er sagte: „Die Makrostruktur hat sich nicht in Richtung eines bestätigten Bullenmarktes verschoben.“ Er fügte hinzu, dass der Preis weiterhin innerhalb einer rückläufigen Flaggenformation handelt. Der Bitcoin-Preis bewegt sich seit Anfang Februar innerhalb eines steigenden Kanals. Die Struktur spiegelt eine Konsolidierung innerhalb eines breiteren Abwärtsmusters wider. Price testete kürzlich zweimal die Obergrenze und schaffte es nicht, sie zu durchbrechen. Analysten identifizierten 70.000 US-Dollar als wichtige Unterstützungszone. Eine Bewegung unter dieses Niveau könnte die untere Grenze der bärischen Flagge freilegen. Frühere Ablehnungen beim Kanalwiderstand verstärken dieses technische Setup. Der Bitcoin-Preis lag über der durchschnittlichen Kostenbasis der jüngsten Käufer. Diese Kennzahl deutet darauf hin, dass kurzfristige Inhaber derzeit Gewinne erzielen. Eine Ablehnung in der Nähe des Widerstands deutet jedoch darauf hin, dass das Angebot weiterhin aktiv ist. Auch die Positionierung von Derivaten beeinflusst die kurzfristige Richtung. Wenn die Finanzierungszinsen sinken und die Verschuldung nachlässt, kann die Volatilität zunehmen. Umgekehrt könnten stärkere Spotzuflüsse die durch Futures bedingten Verkäufe ausgleichen. Die Bitcoin-Preisentwicklung spiegelt nun gemischte Signale von den Spot- und Derivatemärkten wider. Die Positionierung von Walen steht im Gegensatz zu einer steigenden Hebelwirkung im Einzelhandel. Der nächste Schritt wird davon abhängen, ob die Spotnachfrage steigt oder die Futures-Händler ihr Engagement reduzieren.