Bitcoin verzeichnet aufgrund der Marktkonsolidierung einen Rückgang der aktiven Adressen um 39 %

Bitcoin bleibt auf dem Abwärtstrend und testet häufig erneut seine vorherigen Tiefststände, während sich der breite Kryptomarkt weiter konsolidiert.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Netzwerkaktivität von Bitcoin erheblich verlangsamt, da die Anzahl der aktiven Adressen im Bitcoin-Netzwerk nach Angaben des Kryptoanalysten Ali Martinez kürzlich unter 500.000 gesunken ist.
Langfristige Bitcoin-Inhaber zeigen Überzeugung
Es scheint, dass kurzfristige Inhaber immer schwächer werden und den Markt verlassen, da der Analyst bekannt gab, dass sich die On-Chain-Aktivität von Bitcoin in den letzten zwei Wochen deutlich abgekühlt hat.
Den Daten zufolge ist die Zahl der aktiven Wallet-Adressen mit Bitcoin in den letzten zwei Wochen von 821.000 auf 494.000 gesunken.
Bemerkenswerterweise bedeutet dies einen massiven Rückgang von 39,80 % im angegebenen Zeitraum. Während dieser starke Rückgang inmitten der breiteren Marktkonsolidierung stattfand, bewegte sich Bitcoin weiterhin seitwärts, da die Dynamik nachließ.
Offenbar deutet die Preisvolatilität, die mit einem starken Rückgang der aktiven Adressen einhergeht, darauf hin, dass kurzfristig orientierte Händler ihre Positionen zunehmend aufgeben.
Was das für Bitcoin bedeutet
Der Analyst wies darauf hin, dass ein Rückgang der Netzwerkaktivität zwar normalerweise ein rückläufiges Signal sei, der Fall dieses Mal jedoch ein gutes Zeichen für Bitcoin sein könnte.
Er stellte fest, dass ein Rückgang der Netzwerkaktivität während der Konsolidierungsphasen häufig dazu führt, dass kurzfristige Inhaber und spekulative Händler das Interesse verlieren, während längerfristige Anleger ihre Positionen beibehalten.
Langfristige Inhaber zeigen also eindeutig, dass sie von Bitcoin überzeugt sind, da ein größerer Teil des zirkulierenden Angebots langfristigen Inhabern mit großer Überzeugung überlassen wird.
Historische Aufzeichnungen zeigen insbesondere, dass ähnliche Perioden rückläufiger Netzwerkaktivität größeren Preisausbrüchen vorausgingen, sobald die Marktdynamik zurückkehrte.
Obwohl ein Rückgang der Transaktionsaktivität kurzfristig oft als pessimistisch angesehen wird, glauben Analysten, dass dies ein mögliches Zeichen für einen geringeren Verkaufsdruck ist.