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Das Bitcoin-Spotvolumen ist seit Oktober 2025 um 81 % eingebrochen und spiegelt damit das Ende des Bärenmarktes im Jahr 2023 wider

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Das Bitcoin-Spotvolumen ist seit Oktober 2025 um 81 % eingebrochen und spiegelt damit das Ende des Bärenmarktes im Jahr 2023 wider

Laut einer Marktnotiz von CryptoQuant ist das Spothandelsvolumen von Bitcoin seit Oktober 2025 um 81 % gesunken. Der vom Analysten Darkfost verfolgte Rückgang spiegelt ein Muster wider, das zuletzt Ende 2022 und Anfang 2023 beobachtet wurde, kurz bevor der Bärenmarkt endete und die Volatilität zurückkehrte.

Diese frühere Episode ist lehrreich. Im ersten Quartal 2023 versiegten die Spotvolumina auf Mehrjahrestiefs, als sich BTC zwischen 16.000 und 18.000 US-Dollar konsolidierte. Was folgte, war ein scharfer Ausbruch, der Bitcoin in den nächsten zwei Jahren auf neue Höchststände trieb. Die aktuelle Krise fühlt sich ähnlich an – die tägliche Teilnahme nimmt seit Monaten ab und das On-Chain-Transfervolumen sowie die Börsenaktivität haben sich in einem lethargischen Bereich eingependelt.

Wenn Spotvolumina zusammenbrechen

Ein Rückgang des Volumens eines ausgereiften Vermögenswerts deutet oft auf Erschöpfung hin. Verkäufer, die während des Abschwungs in Panik gerieten, sind bereits ausgestiegen. Die Käufer sitzen untätig da und warten auf ein klareres Signal. Dieser Mangel an Aktivität kann der Vorläufer einer volatilen Expansion sein, denn wenn die Liquidität gering ist, kann selbst ein moderater Kapitalzufluss zu übergroßen Preisbewegungen führen.

Dennoch ist die Arbeit an der Kerninfrastruktur nicht ins Stocken geraten. Die Entwickleraktivität in den Top-Blockchains bleibt hoch, was darauf hindeutet, dass sich der Aufbau von Kryptowährungen nicht an Spot-Order-Büchern orientiert. Ethereum, BNB Chain und Polygon verzeichnen weiterhin hohe wöchentliche Commits, auch wenn das Interesse des Einzelhandels nachgelassen hat.

Auch der politische Zeitpunkt ist heikel. Ein wichtiger Krypto-Gesetzentwurf stößt wenige Tage vor der Abstimmung im Senat auf heftigen Widerstand von Bankengruppen, was zu einer Schicht regulatorischen Nebels führt, der große Akteure davon abhalten kann, Kapital bereitzustellen.

Der Grund zur Vorsicht

Vergangene Muster sind kein Fahrplan. Die Erholung im Jahr 2023 wurde durch die Erwartung von Zinssenkungen der Federal Reserve und das Aufkommen neuer Narrative rund um Bitcoin-ETFs gestützt, die beide für Rückenwind sorgten. Mitte 2026 ist das makroökonomische Bild weniger eindeutig. Die Zinssätze bleiben stabil, und es ist nicht garantiert, dass die Risikorotation, die frühere Rallyes angeheizt hat, in der gleichen Form wiederkehrt.

Darüber hinaus könnte der 81-prozentige Einbruch des Spotvolumens einfach darauf zurückzuführen sein, dass sich der Markt woanders hin bewegt hat. Die Dominanz von Derivaten, die verstärkte Nutzung von OTC-Schaltern und die außerbörsliche Abwicklung durch Institutionen haben die Art und Weise verändert, wie große Geschäfte ausgeführt werden. Ein Rückgang des von der Börse gemeldeten Spotvolumens bedeutet nicht immer einen Rückgang der Gesamtnachfrage.

Sicher scheint, dass die derzeitige veraltete Umgebung nicht auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben kann. So tiefe Kompressionsperioden klingen normalerweise innerhalb von Wochen oder Monaten ab. Ob die Lösung als Ausbruch oder Zusammenbruch eintritt, wird wahrscheinlich vom nächsten Katalysator abhängen – sei es eine regulatorische Entscheidung, eine makroökonomische Verschiebung oder ein plötzlicher Zufluss von ETFs. Im Moment ist das On-Chain-Signal klar: Der Markt ist ruhig, und das ist keine Kleinigkeit.

Das Bitcoin-Spotvolumen ist seit Oktober 2025 um 81 % eingebrochen und spiegelt damit das Ende des Bärenmarktes im Jahr 2023 wider