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Die Zukunft von Bitcoin steht auf dem Spiel, da sich die Spannungen mit dem Iran verschärfen und der frühere Präsident Trump eine Überarbeitung der Geldpolitik fordert

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cryptonewstrend.com
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Die Zukunft von Bitcoin steht auf dem Spiel, da sich die Spannungen mit dem Iran verschärfen und der frühere Präsident Trump eine Überarbeitung der Geldpolitik fordert

Bitcoin steht vor einem weiteren gefährlichen makroökonomischen Moment. Einerseits erhöht Präsident Trump den Druck auf die Federal Reserve, die Zinsen zu senken. Andererseits halten die Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran und die Schlagzeilen über die Straße von Hormus die globalen Märkte wachsam. Für Bitcoin ergibt sich daraus eine schwierige Mischung. Niedrigere Zinserwartungen können Risikoanlagen unterstützen, aber geopolitische Ängste können schnell zu Volatilität bei Aktien, Öl, Gold und Kryptowährungen führen.

Trumps Fed-Druck könnte zu einem bullischen Auslöser für Bitcoin werden

Bitcoin reagiert normalerweise stark, wenn die Märkte beginnen, eine lockerere Geldpolitik zu erwarten. Wenn Händler glauben, dass die Fed früher zu Zinssenkungen übergehen könnte, unterstützt dies häufig liquiditätsempfindliche Vermögenswerte, einschließlich Kryptowährungen.

Deshalb ist Trumps jüngster Druck auf die Fed von Bedeutung. Es ist nicht nur eine politische Schlagzeile. Es fließt direkt in einen der derzeit wichtigsten Treiber für Bitcoin ein: die Liquiditätserwartungen. Trump sagte, er wäre enttäuscht, wenn ein künftiger Fed-Chef die Zinsen nicht schnell senken würde, während Kevin Warsh separat signalisierte, dass die Geldpolitik unabhängig von der Politik bleiben sollte. Diese Kombination ist wichtig, weil sie die Hoffnung auf Zinssenkungen am Leben hält, die Märkte aber auch daran erinnert, dass sich die Politik möglicherweise nicht ändert, nur weil der politische Druck zunimmt.

Sollten die Hoffnungen auf Zinssenkungen wieder zunehmen, könnte Bitcoin davon profitieren. Doch der Markt braucht noch mehr als nur Rhetorik. Händler werden sehen wollen, ob diese Kommentare tatsächlich die Erwartungen in Bezug auf Anleihen, den Dollar und die allgemeine Risikostimmung ändern.

Iran-Risiken könnten die bullische Fed-Story zunichtemachen

Gleichzeitig wird Bitcoin nicht in einem sauberen Risikoumfeld gehandelt. Die Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran bleiben eine große Bedrohung, da sie sich auf die Ölpreise, Inflationsängste und das allgemeine Marktvertrauen auswirken können. Berichte in diesem Monat zeigten, dass Ängste vor Störungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus den Ölpreis deutlich in die Höhe trieben und die Händler dazu zwangen, zu überdenken, wie schnell die Fed ihre Geldpolitik lockern könnte.

Das ist das eigentliche Problem für Bitcoin. Wenn der Ölpreis wieder steigt, hat die Fed möglicherweise weniger Spielraum für schnelle Zinssenkungen. Mit anderen Worten: Dieselbe geopolitische Geschichte, die die Angst auf den Märkten verstärkt, kann auch die optimistischen Argumente für eine lockerere Geldpolitik schwächen.

Für Bitcoin entsteht dadurch ein direkter Konflikt. Hoffnungen auf Zinssenkungen sind unterstützend. Aber kriegsbedingter makroökonomischer Druck kann Anleger in eine defensivere Stimmung versetzen.

Bitcoin ist gefangen zwischen Liquiditätshoffnungen und makroökonomischer Angst

Aus diesem Grund scheint $BTC immer noch zwischen Ausbruch und Zögern festzustecken. Der Markt sucht nach einem Grund für einen Anstieg, ist sich aber auch bewusst, dass eine starke geopolitische Schlagzeile die Stimmung schnell umkehren könnte.

Wenn die Spannungen im Iran nachlassen und das Öl unter Kontrolle bleibt, könnte Bitcoin wieder an Stärke gewinnen, da sich die Händler wieder auf Liquidität und Zinssenkungserwartungen konzentrieren. Breitere Märkte haben bereits gezeigt, dass sich die Risikobereitschaft schnell erholen kann, wenn der Ölpreis nachlässt und die Ängste um Hormuz nachlassen.

Wenn die Spannungen jedoch wieder zunehmen, könnten Kryptowährungen zusammen mit anderen Risikoanlagen Schwierigkeiten haben, insbesondere wenn die Inflationssorgen zurückkehren.

Dies ist auch der Grund, warum der nächste Schritt von Bitcoin möglicherweise nicht nur auf kryptospezifischen Nachrichten beruht. Es könnte vom Anleihenmarkt, dem Ölmarkt und der nächsten großen geopolitischen Schlagzeile kommen.

Was Bitcoin-Händler jetzt beachten sollten

Es gibt drei Dinge, die genau überwacht werden müssen.

Beobachten Sie zunächst, ob Trumps Fed-Kommentare tatsächlich die Markterwartungen hinsichtlich der Zinssätze verändern. Wenn Händler beginnen, eine aggressivere Preisgestaltung für die Lockerung der Politik vorzunehmen, könnte dies $BTC unterstützen.

Zweitens: Sehen Sie sich die Geschichte über Öl und die Straße von Hormus an. Jede erneute Störung dort könnte die Inflationserwartungen und die Risikobereitschaft in allen Märkten schnell verändern. Reuters berichtete kürzlich, dass die Besorgnis über die Störungen in Hormuz dazu beitrug, die Ölpreise erheblich anzuheben und den erwarteten Zeitpunkt zukünftiger Zinssenkungen zu verändern.

Drittens sollten Sie beobachten, ob Bitcoin eher wie ein Risikoaktivum reagiert oder anfängt, relative Stärke zu zeigen. Das wird viel darüber aussagen, ob sich der Markt auf einen Ausbruch vorbereitet oder sich auf eine weitere Ablehnung vorbereitet.

Bitcoin-Ausblick: Makro-Schlagzeilen haben die Kontrolle

Bitcoin wird immer noch in einem Markt gehandelt, in dem Makros wichtiger sind als Narrative. Trumps Druck auf die Fed könnte hinsichtlich der Liquidität optimistisch klingen. Iran-Risiken könnten für die Stimmung pessimistisch klingen. Beide kollidieren nun gleichzeitig.

Aus diesem Grund könnte die nächste $BTC-Bewegung stark ausfallen. Wenn die Märkte zu niedrigeren Zinssätzen und weniger geopolitischem Stress tendieren, könnte Bitcoin steigen. Aber wenn die Spannungen im Iran eskalieren und die Inflationsängste zurückkehren, könnte Krypto einer weiteren Druckwelle ausgesetzt sein. Derzeit erhält Bitcoin kein einziges klares Signal. Es gibt zwei konkurrierende Faktoren, und genau aus diesem Grund sollten Händler mit Volatilität rechnen.

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