Bitgo Prime erweitert sein Liquiditätsnetzwerk mit einem neuen regulierten europäischen Anbieter

Die institutionelle Infrastruktur- und Krypto-Handelsmaschine tradias ist dem Liquiditätsnetzwerk von Bitgo Prime als offizieller Liquiditätsanbieter beigetreten und erweitert damit den institutionellen Zugang zur Ausführung digitaler Vermögenswerte auf den globalen Märkten.
Wichtige Erkenntnisse:
Der europäische Anbieter Tradias ist am 13. April 2026 dem Liquiditätsnetzwerk von Bitgo Prime beigetreten und erweitert damit den institutionellen Zugang zur Kryptoausführung weltweit.
Bitgo (NYSE: BTGO) wird bei etwa 9,47 US-Dollar gehandelt, etwa 47 % unter seinem IPO-Preis vom Januar 2026 von 18,00 US-Dollar.
Der Zusammenschluss von tradias und Börse Stuttgart Digital könnte, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, die europäische Krypto-Infrastruktur im Jahr 2026 neu gestalten.
Bitgo erweitert Prime Liquidity Network
Der Schritt verbindet Tradias, einen regulierten Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen, mit der Single-Access-Aggregationsplattform von Bitgo Prime, die institutionelle Kunden mit Börsen, Market Makern und Kontrahenten weltweit verbindet. Bitgo Prime konsolidiert diesen Zugang, um Kunden zu wettbewerbsfähigen Preisen und einer saubereren Ausführung aller digitalen Asset-Paare zu verhelfen.
In der Ankündigung von Bitgo heißt es, dass Tradias fundierte Market-Making-Erfahrung in das Netzwerk einbringt. Das in Frankfurt ansässige Unternehmen ist als reguliertes Investmentunternehmen und Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen tätig und deckt mehr als 150 Kryptowährungen für institutionelle Kunden ab. Seine Infrastruktur ermöglicht derzeit den Kryptohandel für Europas führende Banken und Broker und erreicht über bankintegrierte Kanäle mehr als 14 Millionen Europäer.
Mike Belshe, CEO und Mitbegründer von Bitgo, sagte, die Erweiterung unterstreiche die Erwartungen der Institutionen an die Ausführungsqualität. „Durch die Aufnahme von Tradias verbessern wir weiterhin den Zugang zu höherwertiger Liquidität und wahren gleichzeitig die von unseren Kunden geforderten Regulierungs- und Sicherheitsstandards“, bemerkte Belshe.
Christopher Beck, Gründer von tradias, erklärte, dass die Partnerschaft die Reichweite des Unternehmens über die europäischen Märkte hinaus erweitert. „Der Beitritt zum Liquiditätsnetzwerk von Bitgo Prime erweitert diese Mission weltweit und gibt uns die Möglichkeit, unseren Kunden Zugang zu engeren Spreads und besserer Ausführung innerhalb eines regulierten Rahmens auf beiden Seiten zu bieten“, sagte Beck.
Beide Unternehmen unterliegen lizenzierten Regulierungsstrukturen. Bitgo verfügt über Verwahrgenehmigungen vom OCC über Bitgo Bank & Trust, N.A. und von der deutschen BaFin über Bitgo Europe GmbH. Die Vermögenswerte der Kunden werden in getrennten Kühllagern aufbewahrt und sind bis zu 250 Millionen US-Dollar versichert. In der Pressemitteilung vom Montag heißt es, dass tradias auf europäischer Seite vergleichbare institutionelle Compliance-Standards einhält.
Die Partnerschaft verleiht Bitgo Prime Tiefe in einer Zeit, in der sich die Muttergesellschaft mit den Marktbedingungen nach dem Börsengang zurechtfindet. Bitgo Holdings, Inc. (NYSE: BTGO) ging am 22. Januar 2026 mit einem Preis von 18 US-Dollar pro Aktie an die New Yorker Börse und brachte rund 212,8 Millionen US-Dollar ein. Die Aktie eröffnete bei ihrem Debüt bei 22,43 $, erreichte ein Intraday-Hoch von 24,50 $ und schloss bei 18,49 $.
Seitdem sind die Aktien ziemlich stark zurückgegangen. BTGO wird am Montagnachmittag um 11:28 Uhr ET bei etwa 9,38 USD gehandelt, was einem Rückgang von etwa 47 % gegenüber dem IPO-Preis entspricht. Die Aktie erreichte um den 30. März 2026 herum ein 52-Wochen-Tief von 7,25 US-Dollar, bevor sie sich bis Anfang April im Bereich von 8 bis 9 US-Dollar stabilisierte.
BTGO-Aktien am Montag um 11:28 Uhr ET.
Trotz des Rückgangs der Aktie meldete Bitgo für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von etwa 16,2 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 424 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, der auf die Verwahrung digitaler Vermögenswerte, den Handel und damit verbundene Dienstleistungen zurückzuführen ist. Das Unternehmen verzeichnete in den letzten zwölf Monaten einen Nettoverlust von rund 14,8 Millionen US-Dollar, was teilweise auf den Marktwertdruck auf die Bitcoin-Bestände zurückzuführen war.
Die Wall-Street-Analysten bleiben bei einem allgemein positiven Ausblick. Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei etwa 14,58 US-Dollar, was einem Anstieg von etwa 54 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht. Mizuho bekräftigte erst am 1. April 2026 sein Outperform-Rating mit einem Ziel von 14 US-Dollar.
Auch der europäische Anbieter tradias befindet sich in einem Strukturwandel. Im Februar 2026 kündigten tradias und Börse Stuttgart Digital Pläne für eine Fusion an, um – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – einen regulierten europäischen Krypto-Infrastrukturanbieter zu bilden.
Durch die Integration von Bitgo Prime wird das Netzwerk um eine regulierte europäische Gegenpartei erweitert, da sich beide Unternehmen für eine breitere institutionelle Nachfrage auf den Märkten für digitale Vermögenswerte positionieren.