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Jacob Steeves von Bittensor erläutert, warum $TAO eine KI-Infrastruktur ist und nicht nur ein weiteres Krypto-Token

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cryptonewstrend.com
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Jacob Steeves von Bittensor erläutert, warum $TAO eine KI-Infrastruktur ist und nicht nur ein weiteres Krypto-Token

Inhaltsverzeichnis Jacob Steeves, Mitbegründer von Bittensor, hielt kürzlich einen Vortrag, der maschinelle Intelligenz mit Anreizdesign verbindet. Der Vortrag machte auf sich aufmerksam, weil er sich eher auf die Architektur als auf den symbolischen Preis oder die Marktleistung konzentrierte. Steeves bezeichnete das Bittensor-Netzwerk $TAO als Infrastruktur für die dezentrale KI-Koordination. Sein Argument konzentrierte sich darauf, wie offene Netzwerke zentralisierte Labore beim Aufbau, Besitz und der Verteilung von Maschinenintelligenz in großem Maßstab ersetzen können. Bitcoin wurde ursprünglich nicht zur Wertspeicherung entwickelt. Es wurde gebaut, um Fremde auf globaler Ebene zu koordinieren und dabei ausschließlich Anreizdesign zu nutzen. Diese grundlegende Logik hat Bittensor bei der Konstruktion von $TAO übernommen. Deep Learning war nicht deshalb erfolgreich, weil seine Algorithmen überlegen waren. Es gewann, weil adaptive Rückkopplungsschleifen das menschliche Rätselraten beim Modelltraining ersetzten. Bittensor wendet dasselbe Prinzip auf ganze Rechenökonomien an und koordiniert anonyme Mitwirkende durch Token-Anreize. Steeves wies darauf hin, dass jedes KI-System vier Kernschritten folgt: Zustand, Ziel, Feedback und Anpassung. Das Bittensor-Netzwerk ist vollständig um diesen Kreislauf herum aufgebaut. Es behandelt die Produktion von Informationen so, wie Bitcoin die Transaktionssicherheit behandelt – als etwas, das das Netzwerk automatisch bewertet und belohnt. In einem von @2xnmore geteilten Thread heißt es: „Bitcoin ist nicht nur Geld. Es ist der größte Anreizcomputer, der jemals gebaut wurde.“ Ein Bittensor-Gründer hielt einen Vortrag, den die meisten Krypto-Leute nie finden werden. Über den Preis sprach er nicht. Er sprach nicht über den Token. Er verbrachte die ganze Zeit damit, zu erklären, warum die Kombination von KI und Anreizdesign die wichtigste Idee dieses Jahrzehnts ist. Jacob Steeves lehrte… pic.twitter.com/rwrcpa97CQ – 2xnmore (@2xnmore) 28. April 2026 $TAO fungiert als nächste Iteration dieser Maschine, mit der Ausnahme, dass Miner Modelle, Vorhersagen und Schlussfolgerungen statt Transaktionsbestätigungen produzieren. Subnetze auf Bittensor fungieren als unabhängige Märkte, die jeweils Anreize für nützliche Arbeit in bestimmten Domänen bieten. Handel, Robotik, Bildverarbeitung, Wettervorhersage und Sportanalyse fungieren jeweils als eigenständige Volkswirtschaften innerhalb des größeren Netzwerks. Mitwirkende werden auf der Grundlage der Ausgabequalität und nicht der Zugehörigkeit bezahlt. Dynamisches TAO ist der Mechanismus, der Ressourcen über Subnetze verteilt. Es läuft kontinuierlich und nutzt die Spieltheorie, um die Qualität zu filtern und redaktionelle Entscheidungen den menschlichen Händen zu entziehen. Dadurch wird die Subnetzfinanzierung zu einem marktgesteuerten Prozess und nicht zu einer Governance-Abstimmung. Open-Source-KI hat derzeit einen Ressourcennachteil gegenüber geschlossenen Laboren. Die Mitwirkenden haben aus wirtschaftlicher Sicht kaum einen Grund, mit gut finanzierten Privatlaboren zu konkurrieren. Die Anreizstruktur von Bittensor schließt diese Lücke direkt, indem sie nützliche Beiträge mit einem symbolischen Wert belohnt. Die Unterscheidung, die Steeves zwischen $TAO und anderen KI-Tokens getroffen hat, ist struktureller Natur. Die meisten KI-Token finanzieren Unternehmen, die KI entwickeln. $TAO ist als Infrastrukturschicht selbst positioniert – die Schienen und nicht der Zug. Ein 70-Milliarden-Parameter-Modell kann jetzt auf Tausenden anonymen Maschinen trainiert werden, koordiniert nur durch Token-Anreize, ohne dass eine zentrale Labor- oder institutionelle Genehmigung erforderlich ist.